DAM und DXM im MarTech-Stack

Der Platz von DAM und Digital eXperience Management im MarTech-Stack

DAM und Digital eXperience Management (DXM) befinden in einem Ökosystem, in dem viele Lösungen nebeneinander existieren: Content Management System (CMS), Product Information Management (PIM), Customer Data Platform (CDP)….. Um den größten Nutzen aus DAM und DXM zu ziehen, sollten sie vollständig in diese Umgebung integriert werden.

Marketer setzen eine Vielzahl von Technologielösungen ein, um ihre Marketingaktivitäten zu unterstützen und zu stärken: CMS, DAM, CRM, PIM, Marketing-Automatisierung, Projektmanagement-Tools, und viele mehr. Wenn Marketer ihren MarTech-Stack auswählen und priorisieren, sind Digital Asset Management (DAM) und in letzter Zeit seine natürliche Erweiterung Digital eXperience Management (DXM) zunehmend ins Blickfeld geraten. Und während einige vielleicht annehmen, dass DAM nur eine weitere Plattform im MarTech-Stack ist, erklären wir in diesem Artikel, warum es ein grundlegendes Element ist, das in diese Umgebung integriert werden sollte, um Ihr Marketing vollständig zu aktivieren und zu verbessern.

Welche Rolle spielen also DAM und Digital eXperience Management im MarTech-Stack? Und wie können diese verschiedenen Technologien zusammenwirken?

DAM und DXM: das neue Duo

Eine Digital Asset Management (DAM)-Plattform ist im Wesentlichen eine Cloud-Medienbibliothek, die alle Ihre digitalen Assets – Fotos, Videos, Grafiken, Texte usw. – speichert, so dass Sie Inhalte innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens einfach produzieren, finden und freigeben können. Mit so vielen Fähigkeiten ist DAM immer mehr funktionsübergreifend geworden: Es unterstützt Kreativteams, Marketing und Kommunikation, Rechtsabteilungen, Brand Manager, IT und sogar Vertrieb. Denn es umfasst die Planung, Erstellung, Organisation, Speicherung und – jetzt mit Hilfe von Digital eXperience Management (DXM) – die Veröffentlichung und Verbreitung von Inhalten. DAM und DXM können jeden Teil eines Unternehmens bedienen – aber nur, wenn dieser Content-Hub vollständig mit einem breiteren Marketing-Ecosystem verbunden ist, wie z.B. Websites (CMS), soziale Netzwerke, Produktdaten (PIM) und Kundeninformationen (CRM) oder Analytik (CDP).

DAM und DXM neben dem CMS

Wie der Name schon sagt, unterstützt ein CMS (wie WordPress, Drupal, Typo3, Sitecore…) die Veröffentlichung von „Webinhalten“. Konkret wendet es ein Stylesheet auf Texte, Bilder, Formulare an und organisiert diese Inhalte in einer Informationsarchitektur, die in einer Weboberfläche gerendert wird. Wenn ein sogenanntes „headless“ CMS in der Lage ist, das Content Management von Frontend-Systemen zu trennen und mehrere Standorte oder Apps zu versorgen, bleibt es….. ein CMS. Mit anderen Worten, es ist nicht darauf ausgelegt, eine große Anzahl von Mediendateien (Bilder, Videos, PDF) und noch weniger deren Taxonomie und mehrere Formatvarianten zu verwalten.

Hier befinden wir uns eindeutig auf dem Spielfeld des DAM, das von Natur aus “headless” ist – getrennt von den zu bedienenden Kanälen. Allerdings arbeiten das CMS und das DAM/DXM-Team zusammen. Während das CMS in der Lage ist, Webinhalte (die anzuzeigenden Elemente, ihre Organisation) anzupassen; ist es das DXM, das, basierend auf den übertragenen Benutzerkontextinformationen (Sitzung, Person, IP-Adresse, etc), die Medien selbst anpasst, natürlich das Format, aber möglicherweise auch den Inhalt.

DAM und DXM neben dem PIM

In Branchen wie dem Einzelhandel ist das Product Information Management (PIM) eine Säule des Informationssystems. Sie enthält alle Produktdaten, ihre Hierarchie, die vollständige Liste aller Komponenten sowie alle regulatorischen Informationen (z.B. Herstellungsland, Produktzusammensetzung, Gebrauchsanweisung und Sicherheitsregeln für ein DIY-Werkzeug). Das PIM stellt ein auf die Komplexität der Produktinformationen zugeschnittenes Datenmodell dar.

Andererseits ist das PIM weder funktional noch technisch darauf ausgelegt, alle Medien, die mit Produkten zusammenhängen, zu verwalten. Obwohl es auf Visuals, Dokumentationen und sogar einige Videos verweisen kann, ist es nicht Teil seiner Rolle, den Lebenszyklus dieser Assets und ihrer Variationen zu verwalten. Um dies zu erreichen, steht auch es im Dialog mit dem DAM. Letzteres kann die Taxonomie der Produkte importieren, um die Integration mit dem PIM zu erleichtern und die Assets in einer Weise zu organisieren, die mit den Produktbereichen übereinstimmt. Es geht nicht darum, diese Informationen zu duplizieren, sondern die Voraussetzungen für eine effektive Co-Verarbeitung zwischen dem PIM und dem DAM/DXM-Paar zu schaffen. Im PIM die Fülle der produzierten Daten; im DAM die der Medien.

DAM und DXM neben CRM-, CDP- und Marketingautomatisierungs-Lösungen

CRM liefert eine 360°-Sicht auf die Kunden, Marketingautomatisierungs-Lösungen ermöglichen die Durchführung von Kampagnen, CDP-Lösungen (Customer Data Platform) gleichen Interessenten- und Kundendaten von digitalen und physischen Kontaktpunkten ab. Im MarTech-Stack sind die Rollen recht gut etabliert. Und all diese Lösungen werden das DXM wahrscheinlich dabei unterstützen, Assets anzupassen und das Erlebnis zu personalisieren.

CRM, die E-Commerce-Lösung, kann so dem DXM eine Historie der jüngsten Käufe mitteilen, um Assets auszuwählen, die eine Cross-Selling-Logik unterstützen. Die Marketingautomatisierung kann die von der DXM bereitgestellten Medien in geeigneten Formaten in ihre Kampagnen integrieren. Was das CDP betrifft, so fungieren seine Zielgruppensegmente als Verweise, um dem DXM mitzuteilen, welche Arten von Inhalten für ein bestimmtes Publikum bevorzugt werden. Kurz gesagt, DXM gibt dem DAM die Möglichkeit, Daten aus dieser Marketingumgebung zu nutzen, um ein optimales Erlebnis zu erzielen.

Jede dieser Technologien fungiert als Marketing-Enabler und spielt eine wichtige Rolle im MarTech-Stack: Sie helfen Ihrer Marke, Kunden anzuziehen, ein fragmentiertes Publikum zu erreichen und zu binden und liefern wertvolle Informationen über Ihre Kunden, Ihre Produkte und Ihre Inhalte. Durch die Unterbringung all Ihrer digitalen Medien in einem zentralen „Single Source of Truth“-Repository ermöglichen DAM und DXM diesen Engines ein synergetisches Arbeiten: Sie speisen Ihre Assets und Inhalte nahtlos an jeden Berührungspunkt – Landing Page, Social Networks, E-Mail-Kampagnen, E-Commerce-Site, Ad Network usw. – und nutzen gleichzeitig Daten und Kundeninformationen aus diesen bestehenden Systemen. Mit anderen Worten, die Integration von DAM/DXM in Ihr breiteres Ökosystem der Marketing-Technologie bedeutet, die Silos zwischen Marketing-Technologien und folglich Teams zu beseitigen, so dass Sie Ihre Inhalte aktivieren, ein einheitliches Kundenerlebnis schaffen und letztendlich den Umsatz in Ihrem Unternehmen steigern können.

Wie Sie Ihre Inhalte in den Dienst des Kundenerlebnis stellen können


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