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DAM im E-Commerce: Produktbilder als Schlüsselelemente des Einzelhandels

Da die Wirtschaft durch die COVID-19-Pandemie stark durcheinandergewirbelt wurde, werden die Karten derzeit neu gemischt und der Onlinehandel – oder auch E-Commerce – verzeichnet einen historischen Aufschwung. Laut der Fevad (Verband für E-Commerce und Onlinehandel) haben 76 % der Internetnutzer während des Lockdowns mindestens einmal pro Woche online eingekauft. Im Vergleich dazu tat dies zu anderen Zeiten nur einer von zwei Internetznutzern. Für Einzelhandelsunternehmen ist es jetzt wichtiger als je zuvor, ihre Webpräsenz effektiv zu verwalten.

Dank einer guten Verwaltung und Optimierung aller erforderlichen Assets können die Einzelhandelsunternehmen ihre Leistung im E-Commerce durchgehend – von der Bestellung bis zum Versand – deutlich verbessern. Das Click-and-Collect-Prinzip hat sich während des Lockdowns besonders angeboten. Um den Unternehmen bei dieser Herausforderung zu helfen, gibt es eine Lösung: das DAM im e-commerce oder Digital Asset Management für Einzelhandel.

Aber warum heißt es, Produktbilder seien so wichtig für den Facheinzelhandel? Welche Probleme treten im Zusammenhang mit diesem Content-Typ auf? Wie kann ein DAM Einzelhandelsunternehmen dabei helfen, ihre Produkte besser zu verkaufen?

 

Die Bedeutung visueller Inhalte im spezialisierten E-Commerce: “Bilder verkaufen Emotionen”

 

Im E-Commerce, und insbesondere im spezialisierten E-Commerce, sind Bilder ein Teil des Marketing-Contents, den man nicht vernachlässigen darf, denn sie haben direkte Auswirkungen auf das Image der Marke und die Vertriebsleistung des Unternehmens. Schon bei einem flüchtigen Blick muss ein Konsument das Produkt oder die entsprechende Produktreihe erkennen.

Fassen wir also zusammen: Bilder verkaufen Emotionen und Emotionen verkaufen das Produkt.

Im Allgemeinen haben die Einzelhandelsunternehmen verstanden, dass visuelle Inhalte, die überhaupt erst für die Nutzererfahrung sorgen, der Dreh- und Angelpunkt der Vertriebsleistung eines Unternehmens sind. Vom traditionellen Produktverkauf entwickeln wir uns immer mehr hin zu einer Verkaufserfahrung, bei der gezielte Bilder den Kunden zum Träumen anregen, ihn planen lassen und Emotionen bei ihm hervorrufen. Und um diese Geschichte zu erzählen, benötigt man all die Assets der Markenkommunikation: Bevor Leroy Merlin Heimwerkerbedarf verkauft, fordert er uns dazu auf, über unsere Wohnverhältnisse nachzudenken – zu unserem Wohl und zum Wohl unseres Planeten. Bevor Decathlon Fahrradzubehör verkauft, zeigt das Unternehmen uns neue Perspektiven der urbanen Mobilität auf. Und all das geschieht mithilfe zahlreicher Inhalte, ein Großteil davon inspirierender Natur.

Genau diese Emotion führt letztendlich zum Kaufabschluss. Aufgrund dieser Tatsachen erstellen Einzelhandelsunternehmen in großem Umfang Inhalte. Und das bringt natürlich einige Probleme mit sich, mit denen die Unternehmen nicht immer rechnen …

 

Produktbilder im E-Commerce: eine große Herausforderung, die es zu lösen gilt

 

Tatsächlich haben große Unternehmen noch nie so viel Content produziert. Die Folge: Konsumenten werden von allen Seiten mit Marketing-Content überschüttet, sodass man schon fast von einem „Content-Schock“ sprechen kann. Natürlich ist es zunächst einmal gut, Inhalte zu produzieren. Aber noch besser ist es, sie richtig verwalten und im passenden Moment an die richtige Zielgruppe ausspielen zu können. Und genau da drückt bei vielen großen Unternehmen der Schuh, wenn sie mit den neuen Herausforderungen der Produktbilderverwaltung konfrontiert werden.

Die folgenden vier Hauptherausforderungen möchten wir kurz näher erläutern:

Wie kann man sicherstellen, dass die visuellen Inhalte trotz der wachsenden Anzahl an Formaten, Kanälen und Märkten einheitlich sind?

Tatsächlich erfordert jedes Produkt, jedes Medium, jeder Kanal und jeder Markt die Anpassung des Bildes. Dadurch entstehen sehr schnell zahlreiche Bildvariationen, die verwaltet werden müssen, um ein einheitliches Erscheinungsbild der Marke auf allen relevanten Medien, Kanälen und Märkten sicherzustellen – ob online oder vor Ort in der Filiale.

Wie kann man die neuen Medien einbeziehen, die ja von den Konsumenten immer stärker bevorzugt werden?

360°-Produktbilder, interaktive Videos, Storys usw. – das Spektrum der verfügbaren visuellen Inhalte wird durch die kontinuierliche Entwicklung neuer Technologien und die steigenden Erwartungen der Konsumenten immer umfangreicher. Ihre sinnvolle Nutzung stellt für Einzelhandelsunternehmen eine reale Herausforderung dar, denn sie wollen damit ihre Conversion Rates steigern und sich von der Konkurrenz abheben, indem sie ihren Kunden immer aufregendere und neue Produkterfahrungen bieten.

Wie kann man die Inhalte für die einzelnen Kanäle und Zielgruppen personalisieren?

Um die Verkaufszahlen zu steigern, ist es wichtig, die verwendeten Inhalte anpassen zu können, und zwar nicht nur auf einzelne Personen, sondern, z. B. mithilfe der Geolokalisierung, auch auf jedes Zielgruppensegment des Marktes – wobei dann die lokalen Vorgaben, Sprachen sowie kulturelle Besonderheiten berücksichtigt werden müssen. Um ein Beispiel zu nennen, darf Nespresso die Inhalte mit George Clooney laut Vertrag nicht in den USA ausspielen.

Wie kann man die Effizienz der Inhalte nachverfolgen und messen?

Zu wissen, wie man Inhalte erstellt und ausspielt, ist wichtig. Aber man muss auch wissen, wie man ihre Wirkung misst, um die zukünftige Erstellung von Inhalten zu verbessern. Zu wissen, welcher Inhalt auf welchem Markt am besten funktioniert, ermöglicht es, seine Content-Strategie zu optimieren und an die Erwartungen und Bedürfnisse seiner Zielgruppen genau anzupassen.

Um diese Herausforderungen zu meistern und gleichzeitig das Markenimage aufrechtzuerhalten und seine Verkaufszahlen zu optimieren, empfiehlt es sich, seine visuellen Inhalte sowie deren zahlreiche Varianten perfekt zu verwalten. Wie funktioniert das?

 

Das DAM im e-commerce – die Lösung für die effiziente Verwaltung visueller Inhalte im Onlinehandel

 

Die gute Nachricht: Es gibt bereits eine Lösung dafür, nämlich das DAM oder auch Digital Asset Management. Diese ermöglicht es, genau diese Fülle an Inhalten zu verwalten, ohne die Markenkonsistenz zu vernachlässigen, und gleichzeitig die Vertriebsleistung zu steigern.

Mit einem Digital Asset Management (DAM) oder einer Verwaltung des digitalen Contents kann ein Unternehmen alle seine Marketing-Assets, d. h. alle grafischen Inhalte (Fotos, Videos, Präsentationen usw.), die für die interne oder externe Nutzung bestimmt sind, am selben Ort speichern. Das DAM verwaltet und speichert die digitalen Assets des Unternehmens und ermöglicht dessen Mitarbeitern, auf den Content zuzugreifen, den sie benötigen.

Im Einzelhandel und vor allem im Fachhandel ist der Vorteil eines DAM eindeutig messbar. Wie man weiß, ist die Auswahl der Bilder für die Vertriebsleistung ausschlaggebend. Wenn man also mithilfe des DAM ein spezielles Bild pushen kann, ist das aufgrund der höheren Personalisierung der beste Weg, die Verkaufszahlen und die Marge zu steigern. Und um die Erfahrung für seine Kunden noch weiter zu verbessern, kann sich das Einzelhandelsunternehmen zusätzlich zum DAM für ein DXM-Modul (Digital eXperience Management) entscheiden. So ein Modul schlägt je nach Navigationskontext passende, personalisierte Inhalte für die Kunden vor und ermöglicht außerdem die Nachverfolgung und Messung des Erfolgs von Inhalten, um diejenigen auszuspielen, die den größten Vertriebserfolg versprechen. Die großen Einzelhandelsunternehmen krönen deshalb ihre DAM-Lösung sehr oft mit einer Strategie zur Verwaltung digitaler Produkterfahrungen, nämlich einem DXM.

 

Das DAM im e-commerce – eine unerlässliche Ergänzung zur Optimierung der Verkaufszahlen

 

Das PIM (Produktinformationsmanagement) zentralisiert die Metadaten, d. h. alle Spezifikationen, des Produkts (Größe, Gewicht, Verpackungsdetails usw.) an einem einzigen Ort. Deshalb ist dies die beste Lösung zur Verwaltung der Metadaten des Produkts.

Das DAM hingegen ist die beste Lösung zur Verwaltung visueller Produktinhalte, weshalb es auch die Bezeichnung Product Asset Management trägt.

Alle großen Fachhandelsunternehmen verlassen sich bei der Verwaltung ihrer wichtigen Produktdaten auf ein PIM. Jedoch greifen bei der Verwaltung ihrer visuellen Inhalte noch nicht alle auf ein DAM zurück.

Eine erfolgreiche Kundenerfahrung im Internet basiert auf der Symbiose von Produktbildern und der dazugehörigen Produktinformationen. Und gerade ein DAM, das idealerweise durch ein Digital eXperience Management ergänzt wird, liefert Internetnutzern diese einzigartige und unvergessliche Einkaufserfahrung, wodurch die Conversion Rate gesteigert wird. Man spricht dann von einem Product Experience Management (PXM).

Genauer gesagt, bietet ein Unternehmen, das seinen E-Commerce durch einen aus einem DAM und einem DXM – Digital eXperience Management, bestehenden kompletten Martech-Stack aufwerten will, seinen Kunden eine außergewöhnliche Produkterfahrung und optimiert die Kundenerfahrung. Das Ergebnis: höhere Vertriebszahlen, bessere Kundentreue, weniger Produktrückgaben durch reduzierte Fehlkäufe seitens der Kunden infolge guter Bilder, Zeiteinsparungen für die Produktteams usw. Kurz gesagt: ein echter Glücksfall für Einzelhandelsunternehmen und ihren E-Commerce!

Wie Sie Ihre Inhalte in den Dienst des Kundenerlebnis stellen können


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