Erfolgreich ein MRM-Projekt erstellen: drei Fragen an Sébastien Levy, COO von Wedia

Lösungen im Bereich Marketing Resource Management (MRM) ermöglichen es Unternehmen, ihre Marketingaktivitäten zu optimieren und viele ihrer Marketingziele zu erreichen, darunter eine schnellere Erstellung von Inhalten, eine bessere Markenkonsistenz und einen höheren ROI der Marketingmaßnahmen. Aufgrund der Module für die verschiedenen Phasen des Inhaltslebenszyklus – von der Planung und Speicherung bis zur Verbreitung und Bewertung – erfordern diese umfangreichen Plattformen jedoch eine umfassende Planung: Welche Funktionalitäten sind für mein Unternehmen am wichtigsten? Lässt sich die MRM-Plattform leicht in meine IS- und Business-Applikationen integrieren? Wer wird das System nutzen? Dies sind nur einige der Fragen, die es vor der Auswahl und dem Einsatz einer MRM-Lösung zu berücksichtigen gilt.

Wir haben Sébastien Levy, den COO von Wedia, gebeten, uns seine Erkenntnisse zu einigen bewährten Verfahren zur Einführung eines MRM-Projekts im Rahmen der Marketingorganisation mitzuteilen.

Welchen Rat würden Sie anderen für die erfolgreiche Erstellung eines Marketing Resource Management Projekts geben?

Es stimmt, dass keine Plattform genau wie die andere ist. Sie müssen einen realistischen Projektansatz wählen. Das alles beginnt mit einer hervorragenden Vorbereitung im Vorfeld: Sie müssen wissen ‚wer was tut‘, festlegen ‚wer was sehen können muss‘, den Lebenszyklus Ihrer Assets kennen und optimieren, Nutzer fragen, wie sie nach Informationen suchen möchten, Funktionen des bestehenden Ansatzes beschreiben (in IT und organisatorischen Bereichen), und in groben Worten mögliche Einsatzformen der MRM-Lösung formulieren (Web, Soziale Netzwerke, Pressezugang, Druckerzeugnisse usw.).

Bedeutet das, dass viele Leute involviert sein müssen? Ziemlich komplex, nicht wahr?

Nicht unbedingt, denn die Antworten auf diese Frage können einfach und schnell sein und von wenigen Leuten gegeben werden.  In dieser Hinsicht sind alle Projekte unterschiedlich: Manche Implementierungen gehen sehr schnell von statten, während andere, die mehr Themen abdecken, einen vorsichtigen Ansatz erfordern. Dies hängt besonders von der Anzahl der Assets, deren Vielfältigkeit, deren Nutzung, deren vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und der Organisation des Unternehmens ab (Anzahl an Marken, Händler, internationale Präsenz usw.). Zudem bietet ein guter Speicherort mehr als nur eine Fotogalerie; Er nimmt Einfluss – positiven natürlich! – auf viele Unternehmensbereiche, die manchmal erst ihr operatives Potenzial im Verlauf des Projektes entdecken. Deshalb ist es meiner Meinung nach unabdingbar, Stakeholder nicht nur im Vorfeld und nachgelagert in die MRM-Plattform einzubinden (alle, die sie füllen, die sie am Laufen halten und die sie nutzen), sondern auch agile und iterative Projektmethoden anzuwenden, die es ermöglichen, das Projekt schnell und mit Gelassenheit zu entwickeln.

Gibt es dennoch praktische Schritte zur Verbesserung?

Ich denke, es gibt drei Schritte, die alle MRM-Projekte gemeinsam haben. Zuerst natürlich: Kategorisierung. Es gibt keine allgemeine Klassifizierung; jeder Bereich, jede Marke hat ihre eigene Art nach Assets zu suchen, ihre eigenen Einschränkungen, Historie und Jargon usw. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, einen erfahrenen Dokumentar zu involvieren, der Metadaten definieren und kategorisieren kann, um Nutzersuchen zu optimieren (vermeiden Sie Ton oder dokumentierende Stille). Diese Arbeit ist die Grundlage für eine zukünftige MRM-Plattform.

Danach kommt die Migration bestehender Daten. Manchmal ist es tatsächlich notwendig, Assets aus verschiedenen Systemen zusammenzutragen, verschiedene Daten oder sogar heterogene Medienformate zu organisieren. Für hohe Volumen kann der Prozess der Vignettierung von Fotos oder der Verschlüsselung von Videos theoretisch über mehrere Wochen andauern und die Erstellung einer vorübergehenden IT Architektur erfordern. Natürlich stellt eine Datenbank mit ein paar Tausend Assets nicht die gleiche technische Herausforderung dar, dennoch ist es wichtig, dass eine korrekte Zuordnung vorgenommen wird, damit während der Migration keine Informationen verloren gehen.

Und am Schluss erfolgt die Integration der MRM-Plattform in das unternehmenseigene IS. Das ist eine Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Einsatz des MRM. Im Vorfeld ist bei Handelsunternehmen beispielsweise der Zugang zum Product Information Manager (PIM) erforderlich. Das ermöglicht die teilweise oder vollständige Automatisierung der Indexierung, basierend auf dem Wissen einer umfassenden ‚Produktdatenbank‘. Und dann wird das DAM-Modul der MRM-Plattform völlig zu Recht als Single Source of Truth verwendet, z. B. als Garant für die gelieferte Information unabhängig von dem Veröffentlichungskanal (Web, App, Soziale Netzwerke, usw.)

Durch eine sorgfältige Definition Ihrer Marketing- und Prozessanforderungen, die umfassende Integration des MRM in die bestehende Infrastruktur und die Einbeziehung aller Beteiligten kann Ihre MRM-Plattform die Technologien, Menschen und Prozesse Ihres Unternehmens auf effiziente Weise zusammenführen. Natürlich ist eine ideale Plattform individuell zusammengestellt und geht mit einer Reihe nützlicher Services einher, darunter solche in den Bereichen Business, IT und Support. Dies trägt zum Erfolg Ihres MRM-Projekts während und nach der Implementierungsphase bei.

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