Unternehmens DAM Personalisierungsstrategien

Unterstützung Ihrer Personalisierungsstrategie durch das DAM

Von einfacher Segmentierung über „Personifizierung“ bis hin zu individuell abgestimmten 1:1-Empfehlungen verbessert die Personalisierung Ihres Marketings die Kundenerfahrung und steigert den Umsatz. Allerdings erfordern erfolgreiche Personalisierungsstrategien eine Investition in Tools, Daten und Content. Wir sehen uns an, wie ein DAM Ihre Personalisierungsinitiativen optimieren und beschleunigen kann.

Die Unabdingbarkeit der Personalisierung

Ein Konsument besucht einen Online-Kosmetik-Shop. Die Website hilft ihm, basierend auf seiner Navigation, seiner Einkaufshistorie oder seines Prämienprogrammstatus, die ideale Feuchtigkeitspflege zu finden und bringt ihn dazu, den Einkauf abzuschließen. So funktioniert Personalisierung.

Marketer investieren in Personalisierungsstrategien, da diese die Umsätze um durchschnittlich 19 % steigern und mehr Leads generieren. Marketer sind sich beinahe einstimmig einig (98 %), dass sie außerdem dazu beitragen, die Kundenbeziehung zu stärken. Über 70 % geben an, dass sie einen „starken“ oder „sehr starken“ Einfluss auf die Kundenbeziehungen haben.

Aber abgesehen davon erwarten Konsumenten heutzutage auch personalisierte Angebote und fordern diese ein. 85 % der Marketer erklären, dass ihre Kunden und potenzielle Kunden eine individuell abgestimmte Erfahrung wünschen (Quelle: Evergage / Researchscape 2019).

Markeninhalte und digitale Assets: der Löwenanteil an der Personalisierung

Personalisierung ist überhaupt nichts Neues. Aber Personalisierungsstrategien werden immer ausgefeilter. Die Zunahme an Anbietertechnologien, wie Empfehlungs-Engines, digitale Erfahrungsplattformen, Kundendatenplattformen und Optimierungslösungen für Konversionsraten kombiniert mit immer zahlreicheren Kundendatenquellen verschieben die Grenzen des Möglichen.

Laut Gartner gibt die durchschnittliche Marke bereits 14 % ihres Marketingbudgets für Personalisierung aus und die meisten planen, diese Ausgaben in den nächsten Jahren weiter zu steigern (Quelle: Gartner for Marketers – Making Personalization Pay).

Ohne zu sehr über Definitionen zu sprechen, können Personalisierungsstrategien viele Formen annehmen: Von einfacher Block-basierter Nachrichtensegmentierung bis hin zur Dynamic Content Optimization (DCO), die in Echtzeit über Programmatic Advertising bereitgestellt wird. Oder als Website-Personalisierung für Inbound-Traffic auf der anonymen Persona-Ebene („Personifizierung“) oder auf individueller Ebene (1:1) …

Das Ergebnis? Eine scheinbar endlose Kombination von Segmenten, Kontexten, Kanälen und Berührungspunkten, die man bedienen muss. Ganz gleich, wie die Geschäftsziele aussehen oder welchen Ausführungsansatz man wählt, Zeit- und Ressourcenmangel zur Verwaltung der erforderlichen Content-Varianten begrenzen die Möglichkeiten der Marketer

Nah am Kunden und personalisierte Erfahrungen durch das DAM

Die Notwendigkeit, die Kundenerfahrung auf allen Kanälen zu unterstützen, wozu vor allem auch die Personalisierung gehört, steigert den Bedarf an Unternehmens-DAMs.

Digital Asset Management ist eine der Schüsseltechnologien, die perfekt darauf ausgerichtet ist, Marken dabei zu helfen, ihre Personalisierungsziele zu erreichen. Und dafür gibt es verschiedene Gründe.

 Schauen wir uns einmal genauer an, wie ein DAM die Personalisierung wesentlich einfacher machen kann.

Keine Content-Engpässe mehr

Einer der Kernwerte eines DAM ist es, die Erstellung, das Management und die Verteilung von Marken-Content zu automatisieren und zu optimieren.

Ein DAM ist im Wesentlichen eine zentrale Plattform mit zuverlässigen Prozessen, um Vertriebs-, Marketing- und Kommunikationsinhalte und -medien jeglicher Art zu verwalten.

Ob Sie nach einer smarteren Lösung für das Management von bestehendem Content suchen oder nach einer Möglichkeit, die Content-Erstellung zu skalieren – ein DAM bietet mehr Berechenbarkeit, höhere Produktivität und Kosteneinsparungen.

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, wie ein DAM die Personalisierungsnöte löst und wie es die Time-to-Market verkürzt:

  • Der Zusammenarbeits-, Review- und Freigabeprozess wird automatisiert.
    Content und Medien werden so präsentiert, dass jeder sie überprüfen kann, insbesondere auch Partner oder rechtliche Prüfer außerhalb des Unternehmens.
  • Der richtige Content kann leichter gefunden und genutzt werden, und zwar genau dann, wenn Sie ihn brauchen.            
    KI führt das aufwändige Tagging durch – sogar für Videodateien. Eine moderne, endverbrauchergerechte Oberfläche macht es einfach, relevanten Content hervorzubringen.
  • Der richtige Content ist außerdem immer dort verfügbar, wo Sie ihn brauchen.
    Dank der direkten Integration von kreativen Tools, wie der Adobe Creative Suite, und Automatisierungs-Tools für das Büro, wie Microsoft Office 365, können sowohl kreativ tätige als auch gelegentliche Nutzer Content auswählen und personalisieren, ohne ihren gewohnten Arbeits-Workflow zu unterbrechen.     
  • Die Umsetzung des Self-Service ist so möglich.
    Es ist damit viel einfacher personalisierte Content-Kits und -sammlungen zu erstellen und lokale Marketingaktivitäten zu ermöglichen. Lokale Teams und Partner profitieren von Vorlagen, mit denen sie Content-Varianten und Übersetzungen schnell erstellen können, während sie gleichzeitig die Markenvorgaben einhalten. Es ist damit ganz einfach, Ad-hoc-Markenportale und Markencenter einzurichten.

Insgesamt berichten Nutzer üblicherweise von 10 % Kosteneinsparungen bei der Content-Erstellung und dem Content-Management und von 10 % allgemeiner Produktivitätssteigerung.

Personalisierte Marketingstrategien – unbegrenzt skalierbar

Die Rolle eines DAM bei der Personalisierung ist nicht nur darauf begrenzt, Teams dabei zu helfen, produktiver zu werden. Es hilft Marken auch dabei, die Chancen zu nutzen, die sich ihnen durch das Omnichannel-Marketing und den -Vertrieb im Einzelhandel bieten.

Ein Unternehmens-DAM dient auch dazu, personalisierte digitale Erfahrungen zu ermöglichen. Das ist der Funktion zu verdanken, dass es andere auf den Kunden ausgerichtete Systeme mit Content versorgt:

  • Automatisierte Content-Bereitstellung:   
    Dank den APIs kann ein DAM die Verteilung von Content und Medien auf zahlreichen Lösungen und an unterschiedlichen Berührungspunkten (Anzeigen-Server, Marketingautomatisierung/Kampagnenmanagement, Social Media Management, CMS und Vertriebsplattformen, Optimierung der Konversionsrate und Personalisierungslösungen usw.) automatisieren.  
  • Adaptives Rendering:   
    Content ist jetzt kein Beschränkungsfaktor mehr. Detaillierte, kontextabhängige Personalisierung in Echtzeit wird dank der Möglichkeit des adaptiven Rendering möglich. Das ist die Fähigkeit, automatisch Medienvarianten und Content-Versionen in großem Maß zu erstellen, die für Displaywerbung, Social Media, E-Commerce und M-Commerce, unterschiedliche Bandbreiten und Display-Formate usw. eingesetzt werden.
  • Intelligente Erstellung von Versionen:
    Das DAM von Wedia hat noch ein paar weitere KI-unterstützte Tricks im Ärmel: Es kann aufwändige Aufgaben automatisieren, die für die Personalisierung erforderlich sind, wie z. B. „Smart-Cropping“ basierend auf dem Point-of-Interest sowie Hintergrundentfernung, Farbanpassung und sogar Video-Untertitelung. Es kann auch mit speziellen Anwendungen wie mobilfähigen Hero Images umgehen, eine spezielle Kategorie von mobiloptimierten Medien, die optische Zeichenerkennung und ausgefeilte Bildbearbeitungsfähigkeiten für die Erstellung benötigen.
  • Dynamisches Zusammensetzen von Atomic Content.
    Kurz gesagt ist Atomic Content das dynamische Zusammenfassen von kleinen, modularen Content- und Medienelementen. Während Content traditionellerweise nach Ausgabeformaten verwaltet wird, bieten DAMs die Möglichkeit, eine Atomic-Content-Mediathek zu erstellen und zu verwalten, die genutzt werden kann, um je nach Kontext, Kundendaten und Businesslogik Content zu erstellen. Mit smartem, automatischem Tagging und API-basiertem Zugriff in Echtzeit werden Atomic-Strategien in großem Umfang umsetzbar.

Eine Illustration der Skalierbarkeit von DAMs

Wedias DAM unterstützt die Medien-Pipeline des weltweit führenden Sporteinzelhändlers und Tier-1-E-Commerce-Players. Es stellt 365 Tage im Jahr rund um die Uhr personalisierte Medien, einschließlich Videos, in einem geschäftsentscheidendem E-Commerce-Umfeld auf 5 Kontinenten in über 40 Systemintegrationen zur Verfügung.

Für die meisten Marketer bedeutet das Messen des Wertes der Personalisierung das Messen der Verbesserung der Konversionsrate. Das gilt zumindest für zwei Drittel der Marketer (67 %).

Damit Personalisierung erfolgreich ist, ist die Relevanz ausschlaggebend. Es ist essenziell wichtig, Einblicke zu erhalten, welcher Content funktioniert und wie die Zielgruppen darauf reagieren.

Sie erhalten von Ihren Webanalyse-Tools bereits Daten zu Ihrem Zielpublikum und Ihrem Traffic, allerdings sind darin keine Klicks und Downloads beinhaltet. Das heißt, Ihnen fehlen Einblicke (Berichte, KPIs usw.) auf der Medien- und Content-Ebene. Kommt Ihnen bekannt vor?

Ein DAM hilft Ihnen dabei, die Customer Journey besser zu verstehen und die Content-Erstellung basierend auf datengetriebenen, crossmedialen Einblicken, wie Zielgruppen mit Medien interagieren, zu steuern.

Indem Sie Daten zu den verschiedenen ausgespielten Versionen sammeln, können Sie verstehen, wie unterschiedlich die Zielgruppen sie konsumieren und mit ihnen interagieren, abhängig von Kontext und Berührungspunkt. Dieser Ansatz ergänzt die Analytics, von denen Sie bereits auf Webanalytics- oder Attribution-Ebene profitieren.

Darüber hinaus machen solche Server-basierten Ansätze wie dieser mehr Sinn, da immer mehr Datenschutzbestimmungen, wie die DSGVO und CCPA, zu berücksichtigen sind und immer mehr Schwierigkeiten bei dem Cookie-basierten Tracking auftreten.

Und schließlich können Sie auf der Produktionsseite die interne Content-Erstellungs-Metriken auf die tatsächlichen Konsum- und Engagement-Metriken abstimmen. Das liefert Ihnen eine vollständige Sicht auf die Gesundheit Ihres digitalen Asset-Lebenszyklus. So können Sie Ihre Personalisierungsinitiativen und Ihr Produktionsbudget auf die Bereiche konzentrieren, die wirklich für Sie funktionieren.

Wie Sie Ihre Inhalte in den Dienst des Kundenerlebnis stellen können


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