MRM pour le Retail

Die 3 Vorteile einer MRM-Plattform für den Einzelhandel

Unterschiedliche Marken, Niederlassungen in mehreren Ländern, Kundenbeziehungen auf allen Kanälen usw. Im Einzelhandelssegment spielt MRM eine Schlüsselrolle.

 

2.000 Fotos täglich und Hunderte visueller Elemente in unzähligen Varianten: das ist die Menge der Inhalte, die ein großer französischer, auf Sport spezialisierter Distributor jeden Tag seiner MRM-Plattform (Marketing Resource Management) hinzufügt. Diese Zahlen sind gar nicht so erstaunlich, wenn man bedenkt, dass ein Verbraucher auf seiner Customer Journey bis hin zum Kauf Dutzende visueller Elemente optisch verarbeiten muss. Wenn solche hohen Volumina an Inhalten auf der Ebene von Großunternehmen, die in allen Teilen der Welt ansässig sind, verwaltet werden sollen, wird der Einsatz einer MRM-Lösung gar nicht mehr infrage gestellt. Das Interesse am MRM beschränkt sich jedoch nicht auf dessen Fähigkeit, Assets in großem Ausmaß zu zentralisieren. In der Praxis beruht der Nutzen einer solchen Lösung auf 3 unverzichtbaren Schlüsselvorteilen, um den Herausforderungen, mit denen der Einzelhandel konfrontiert wird, zu begegnen.

Vorteil 1: Dialog mit den Hauptanwendungen des Informationssystems

Spricht man in der Alltagssprache häufig von MRM-„Lösungen“ oder ‑„Plattformen“, sollte man wohl treffender die Bezeichnung „MRM-Architektur“ wählen. Tatsächlich verhält sich der Nutzen von MRM proportional zu seinem Maß an Integration in das Informationssystem. Das MRM versorgt die gängigen digitalen Kanäle (Webseiten, Mobilanwendungen) mit Informationen; das ist aber nur die Spitze des Eisbergs.

Zuallererst führt das MRM einen Dialog mit der PIM-Lösung (Product Information Management). Und zwar aus gutem Grund: Die Kategorisierung der Assets muss unter anderem von der der Produkte abgeleitet werden, um eine passende Indexierung, also eine produktive Nutzung, sicherzustellen. Den Varianten der verschiedenen Produkte müssen  dabei die der Inhalte (Bilder, Videos) entsprechen. Die Informationen des PIM geben also die Struktur für eine optimale Verwaltung der MRM-Assets vor, und daher kommt auch die Notwendigkeit, die Zuverlässigkeit dieser Kopplung zu erreichen.

Eine weitere Schlüsselintegration betrifft alle Lösungen zur Erstellung von Inhalten. Die digitalen Kanäle sind nämlich nicht die einzigen, die durch das MRM versorgt werden. Die Herstellung des gesamten Printmaterials (Broschüren, POS-Werbung, Etiketten usw.) stellt einen Schlüsselkanal dar, den die MRM-Lösung lebendig halten können muss.

Zuletzt ist noch ein weiterer Aspekt der Informationsarchitektur zu berücksichtigen, nämlich der, der sich mit potenziellen oder bestehenden Kunden beschäftigt und sich zu diesem Zweck auf eine DMP (Data Management Platform), ein CRM (Customer Relationship Management), eine Lösung für Marketing-Automatisierung oder auch ein CMS (Content Management System) stützt. Diese Lösungen sind es, die die innerhalb des MRM referenzierten Inhalte im richtigen Moment, über den richtigen Kanal und bei den richtigen Personen aktivieren. Ohne sie wird der Inhalt seine Zielgruppe nie erreichen können … Außerdem bereichert die Integration in das MRM das Wissen über die Verbraucher (die Feinheit ihrer Segmentierung beispielsweise) auf der Grundlage der tatsächlich aufgerufenen Inhalte und ihres Einflusses auf die Arten der Käufe oder den Warenwert in den Einkaufswagen.

Vorteil 2: Sicherung der Funktion von Repositorys für die Markeninhalte

Da das MRM vollständig in die Architektur für Produkt‑ und Kundeninformationen integriert ist, ist es in der Lage, die Funktion eines Repositorys für die Inhalte zu übernehmen. Daher wird es auch mit dem Begriff „Single Source of Truth“ in Verbindung gebracht. Eine essenzielle Qualität, um die Kohärenz von Marken, die online und offline, in verschiedenen Ländern und bei vielen Vorrichtungen eingesetzt werden, aufrechtzuerhalten.

In solchen Kontexten beschränkt das MRM, wenn es gut in den Arbeitsgewohnheiten der Mitarbeiter verankert ist, sehr oft beobachtete Abweichungen: die lokale Auslegung  der Vorgaben zur Corporate Identity, die Nutzung von Logos entgegen den festgelegten Regeln, den Einsatz nicht genehmigter visueller Elemente usw. Kurz gesagt: MRM beugt „wildem Versioning“ vor. Daher verbietet es auch keine Variationen oder Anpassungen, denn es erlaubt durchaus, die Spielregeln für alle zur Verfügung stehenden Materialien (visuelle Elemente, Webseiten, PDF-Dokumente usw.) zu definieren. Das Layout einer Broschüre beispielsweise kann starr festgelegt werden, ebenso die Logos, während Textbereiche (für übersetzte Inhalte) und bestimmte visuelle Darstellungen zur Integration lokaler Besonderheiten anpassbar sind.

Im Alltag sorgt MRM dafür, dass die Inhalte allgegenwärtig sind. Oder anders ausgedrückt, dass es möglich ist, sie unter Einhaltung der Corporate Identity  in einer Vielzahl von Formaten zu nutzen.

Vorteil 3: Unterstützung der Marketingleistung

Die Integration des MRM in die Informationsarchitektur und seine Fähigkeit, ein verteiltes Marketing zu steuern, kommen der Marketingleistung direkt zugute. Gute Neuigkeiten: Die technologische Entwicklung und besonders die Fortschritte auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) sorgen für neue Gewinne in diesem Bereich. Vor allem bei der Aufbereitung der Medien: Tagging von Bildern, Sequenzierung von Videos, Generierung von Übersichten usw. So viele zeitraubende und kritische Aufgaben auf einmal, um die bequeme Nutzung der Inhalte zu gewährleisten, die sich dank der KI künftig automatisieren lassen!

Ein weiteres Feld, auf dem die Unterstützung der KI zu erwarten ist, ist die Moderation von UGC (User Generated Content). Das sind Inhalte, die immer stärker von solchen Marken bevorzugt werden, die nach dem bekannten Prinzip „Am besten können unsere Kunden über unsere Produkte sprechen“ vorgehen. Die KI nimmt, ohne jedoch die menschliche Moderation völlig zu ersetzen, eine Filterung auf oberster Stufe vor und beschleunigt die Vorgänge merklich.

Die KI erweist sich zudem als entscheidender Vorteil dafür, die Daten, die mit der MRM-Lösung erzielt und mit den Daten der E-Commerce-Anwendung, des CRM oder auch der DMP verknüpft werden, gewinnbringend zu nutzen. Daten über den Abruf der Assets versorgen die Prognosen zur künftigen Leistung der Inhalte (und damit auch zur Ausrichtung der Produktion), aber auch zur eigentlichen Entwicklung der Verkäufe. In Ergänzung zur komprimierten Datenhistorie ist die KI in der Lage, Muster zu erkennen, beispielsweise die Entwicklungen hinsichtlich des Abrufs von Inhalten und der folgenden Einkäufe miteinander in Beziehung zu setzen. Eine Perspektive, die einen zusätzlichen Grund dafür bietet, MRM zu einem voll integrierten Bestandteil von Produkt‑ und Kundeninformationen zu machen.



Demo anfordern
Newsletter abonnieren
Folge uns auf
Kontaktieren sie uns
venenatis elit. et, ut sed Phasellus ut