Zuletzt aktualisiert
12 Nov
2025
Von
Louise McNutt
Dauer
x
min
Veröffentlicht am
13. Juni 2023
Von
Louise McNutt

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die weltweiten Geschäftsabläufe rasant. Obwohl KI oft mit hohem Energieverbrauch in Verbindung gebracht wird, ist sie zugleich ein wesentlicher Motor für digitale Nachhaltigkeit. Daten aus dem Jahr 2026 zeigen, dass KI-Integrationen großen Unternehmen dabei helfen, ihren digitalen CO₂-Fußabdruck zu verringern, indem sie die Datenbereinigung automatisieren und die Bereitstellung von Ressourcen optimieren.
„Digitale Nüchternheit“ zielt darauf ab, den ökologischen Fußabdruck digitaler Technologien zu minimieren. Während Fortschritte im Bereich der KI bislang in der Regel erhebliche Rechenleistung erforderten, legen neue Methoden den Schwerpunkt auf Energieeffizienz. Multinationale Unternehmen nutzen KI mittlerweile zur Überwachung von Energieflüssen und zur Optimierung der Datenverarbeitung, was Nachhaltigkeitsbemühungen unmittelbar unterstützt.
Praktischer Tipp: Überprüfen Sie Ihre derzeitigen Marketing-Tools, um festzustellen, wo automatisierte KI-Prozesse energieintensive manuelle Aufgaben ersetzen können.
Der Ausbau der KI erfordert erhebliche Rechenleistung, was sich auf die weltweiten CO₂-Emissionen auswirkt. Eine Studie ergab, dass das Trainieren fortschrittlicher KI-Modelle CO₂-Emissionen verursachen kann, die denen von 1.000 Flugstunden entsprechen. Darüber hinaus sind Rechenzentren für etwa 2 % der weltweiten Emissionen verantwortlich.
Um dem entgegenzuwirken, setzen globale Marken zunehmend auf KI-Systeme, die kürzere Trainingsphasen erfordern. Zudem kommen kompakte mobile Sensoren und Edge-Computing zum Einsatz, um Daten vor Ort zu verarbeiten. Dies entlastet zentralisierte Rechenzentren und fördert ein nachhaltigeres digitales Ökosystem.
Praktischer Tipp: Wechseln Sie zu Cloud-Anbietern, die erneuerbare Energien nutzen und eine intelligente Speicherstruktur für Ihre digitalen Daten anbieten.
Viele Branchen investieren in KI, um den ökologischen Wandel voranzutreiben. Der Europäische Grüne Deal betont, dass Nachhaltigkeit bei der technologischen Entwicklung weiterhin oberste Priorität haben muss. KI-gestützte Systeme helfen großen Unternehmen mittlerweile dabei, knappe Ressourcen zu verwalten und industrielle Prozesse zu optimieren.
IndustrieAI-Anwendung für die LandwirtschaftSatellitenbildererkennen Veränderungen im Land, um den Wasser- und Pestizideinsatz zu optimieren.EnergieVorausschauende Wettermodelle reduzieren den CO₂-Ausstoß und optimieren die Speicherung.ImmobilienDie automatische Anwesenheitserkennung steuert Heizung und Beleuchtung, um Energie zu sparen.MarketingAutomatisierte Arbeitsabläufe reduzieren Verschwendung bei der Content-Erstellung und den Speicherbedarf.
Praktischer Tipp: Nutzen Sie Predictive Analytics, um geschäftliche Anforderungen genauer vorherzusehen und so unnötige Ressourcenaufwendungen zu reduzieren.
Marketing- und Kommunikationsteams können ihren CO₂-Fußabdruck durch KI-Automatisierung deutlich verringern. Durch die Steigerung der Produktivität und die Reduzierung menschlicher Fehler schaffen Unternehmen schlankere Prozesse. Dieser Wandel ermöglicht es den Teams, sich auf wertschöpfende Aufgaben zu konzentrieren, während die KI die ressourcenintensive Datenverwaltung übernimmt.
Globale Marken haben oft mit einer Flut an Inhalten zu kämpfen. KI-gestützte Tools helfen dabei, dies in den Griff zu bekommen, indem sie Einblicke in die Performance visueller Inhalte liefern, die den Teams als Orientierung für die Produktion dienen. Dieser datengestützte Ansatz verhindert die Erstellung überflüssiger Inhalte, die niemals genutzt werden.
Praktischer Tipp: Nutzen Sie KI zur Automatisierung der Inhaltsbewertung, um sicherzustellen, dass nur leistungsstarke und wertvolle Assets Ihren primären Speicherplatz belegen.
Große Unternehmen sehen sich mit einem wachsenden Bedarf an Inhalten konfrontiert, was zur Bildung riesiger Datensilos führen kann. Ein Digital-Asset-Management-System (DAM) fungiert als zentrale Drehscheibe, um diese Ressourcen effizient zu verwalten, nachzuverfolgen und zu speichern. Durch die Integration von KI wird das DAM zu einem Motor für digitale Übersichtlichkeit.
KI identifiziert veraltete Dateien und automatisiert Aufbewahrungsrichtlinien. Dadurch wird eine Überlastung der Server verhindert, indem inaktive Dateien in „kalte“ Speicherebenen verschoben werden, die weniger Energie verbrauchen. Durch die Zentralisierung von Assets senken globale Marken den Energieverbrauch, der durch wiederholte Dateiübertragungen zwischen verschiedenen Abteilungen und Regionen entsteht.
Praktischer Tipp: Führen Sie eine DAM-Lösung ein, die als zentrale Datenquelle dient, und machen Sie damit mehrere, voneinander getrennte Speichersysteme überflüssig.
Unternehmen mit mehreren Marken und Standorten erstellen häufig doppelte Dateien, was zu erheblicher Speicherverschwendung führt. In eine DAM-Plattform integrierte KI erkennt automatisch identische oder nahezu identische Dateien. Dieser Prozess schafft wertvollen Speicherplatz und verringert direkt den digitalen Fußabdruck des Unternehmens.
Bei der Deduplizierung werden identische Kopien durch Verweise auf eine einzige Masterdatei ersetzt. Diese technische Optimierung stellt sicher, dass ein Bild, selbst wenn es in zehn verschiedenen Kampagnen verwendet wird, nur einmal Speicherplatz beansprucht. Für multinationale Unternehmen kann dies zu einer Freigabe von Speicherplatz im Terabyte-Bereich führen.
Praktischer Tipp: Führen Sie eine Deduplizierungsprüfung Ihrer aktuellen Bibliothek durch, um Ihren Speicherbedarf sofort zu reduzieren.
Die Nachfrage nach personalisierten Inhalten führt oft zu kostspieligen und energieintensiven Fotoshootings. Reisen und physische Produktionen tragen erheblich zu den CO₂-Emissionen bei. Mithilfe generativer KI können Marken direkt innerhalb der DAM-Umgebung neue Varianten bestehender Produktbilder erstellen.
Durch KI-gestützte Lokalisierung von Inhalten können Teams Hintergründe austauschen oder Charaktere anpassen, um die lokalen Märkte anzusprechen. Ein in der Wüste gedrehtes Auto kann ohne zusätzliche Dreharbeiten in eine Bergkulisse versetzt werden. Dies reduziert den Materialverbrauch und verringert den CO₂-Fußabdruck, der mit der weltweiten Produktionslogistik verbunden ist.
Praktischer Tipp: Nutzen Sie „Golden Assets“ und KI-gestützte Variations-Tools, um den Lebenszyklus bestehender Fotos zu verlängern.
F: Was versteht man unter „digitaler Nüchternheit“ im Marketingkontext?
A: Unter „digitaler Nachhaltigkeit“ im Marketing versteht man die Praxis, die Umweltauswirkungen digitaler Aktivitäten zu minimieren. Dazu gehören die Reduzierung des Datenspeicherbedarfs, die Optimierung der Bereitstellung von Assets zur Einsparung von Bandbreite sowie der Einsatz von KI, um die Erstellung redundanter Inhalte zu vermeiden. Damit werden Marketingaktivitäten mit übergeordneten ESG- und Nachhaltigkeitszielen in Einklang gebracht.
F: Wie trägt KI dazu bei, den CO₂-Fußabdruck der Datenspeicherung zu verringern?
A: KI reduziert CO₂-Emissionen, indem sie doppelte Dateien und veraltete Dateien innerhalb einer Bibliothek identifiziert. Durch die Automatisierung von Deduplizierungs- und Archivierungsprozessen sorgt KI dafür, dass Rechenzentren keine Energie für die Speicherung redundanter Informationen verschwenden. Außerdem optimiert sie die Dateigrößen für die Bereitstellung und reduziert so die für die weltweite Verteilung erforderliche Bandbreite.
F: Kann generative KI wirklich ein Instrument für Nachhaltigkeit sein?
A: Ja, generative KI fördert die Nachhaltigkeit, indem sie es Teams ermöglicht, vorhandenes Bildmaterial wiederzuverwenden, anstatt neue Fotoshootings vor Ort zu organisieren. Durch den Einsatz von KI zur Anpassung von Hintergründen oder zur Lokalisierung von Bildmaterial können Marken den Reiseaufwand und den Ressourcenverbrauch, die normalerweise für die Produktion globaler Kampagnen erforderlich sind, erheblich reduzieren.
F: Welche Rolle spielt ein DAM bei der digitalen Entgiftung?
A: Ein DAM-System fungiert als zentrale Informationsquelle, die eine Fragmentierung von Inhalten innerhalb eines Unternehmens verhindert. Es ermöglicht die Zentralisierung von Assets, wodurch der aufwendige Prozess der Dateiübertragung zwischen isolierten Abteilungen reduziert wird. Integrierte KI sorgt für noch mehr Effizienz, indem sie den Lebenszyklus der Assets und die Aufbewahrungsrichtlinien automatisch verwaltet.
F: Stellt der Energieverbrauch der KI ein Risiko für die digitale Nüchternheit dar?
A: Zwar erfordert das Training von KI einen erheblichen Energieaufwand, doch überwiegen die betrieblichen Vorteile oft diese Kosten. Durch die Optimierung globaler Lieferketten, die Reduzierung der physischen Produktion und die Bereinigung riesiger Datenbestände trägt KI insgesamt zur Verbesserung der Umwelteffizienz bei. Die Branche bewegt sich zudem in Richtung „Green AI“ und energieeffizienterer Modelle.
F: Wie trägt KI-gestützte Lokalisierung zur Erreichung von Umweltzielen bei?
A: Dank KI-gestützter Lokalisierung lässt sich ein einzelnes Asset für mehrere globale Märkte anpassen, ohne dass eine manuelle Neugestaltung oder zusätzliche Fotoaufnahmen erforderlich sind. Diese Effizienz beschleunigt die Markteinführung und senkt gleichzeitig den Gesamtverbrauch an digitalen und physischen Ressourcen während des kreativen Prozesses.
F: Wie kann ich den ROI von „Digital Sobriety“ messen?
A: Unternehmen können den ROI anhand von geringeren Speicherkosten, niedrigeren Agenturhonoraren für die Neugestaltung von Bildmaterial und einer schnelleren Markteinführung messen. Darüber hinaus hilft die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen globalen Marken dabei, Vorschriften wie die CSRD einzuhalten, mögliche Bußgelder zu vermeiden und ihre Reputation bei umweltbewussten Verbrauchern zu stärken.
F: Unterstützt das DAM von Wedia „Digital Sobriety“?
A: Wedia engagiert sich für soziale und ökologische Verantwortung (CSR) und ist mit dem EcoVadis-Label für digitale Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Die DAM-Lösung des Unternehmens umfasst KI-gestützte Datendeduplizierung, intelligente Archivierung und Content-Bewertung, um globale Marken dabei zu unterstützen, ihren digitalen CO₂-Fußabdruck zu minimieren und gleichzeitig leistungsstarke Marketingprozesse aufrechtzuerhalten.
Künstliche Intelligenz ist ein entscheidender Verbündeter auf dem Weg zu digitaler Nüchternheit für Marketing- und Kommunikationsteams. Durch den Einsatz von KI in einem Digital-Asset-Management-System können globale Marken die Reduzierung ihres digitalen Fußabdrucks automatisieren und gleichzeitig wirkungsvolle, personalisierte Inhalte in großem Umfang bereitstellen.
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