Wie steigert ein DAM-System für den E-Commerce die Umsatzleistung im Einzelhandel?

Zuletzt aktualisiert

12. Oktober

2020

Von

Steffin Abraham

Dauer

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min

Veröffentlicht am

12. Oktober 2020

Von

Sara Jabbari

Wie steigert ein DAM-System für den E-Commerce die Umsatzleistung im Einzelhandel?
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In einer Zeit, in der sich die Weltwirtschaft weiterhin an rasante digitale Veränderungen anpasst, werden die Karten im Einzelhandel neu gemischt. Der Online-Handel ist nicht mehr nur ein Nebenkanal, sondern der wichtigste Wachstumsmotor. Multinationale Unternehmen, die den anfänglichen digitalen Wandel überstanden haben, stehen nun vor einer neuen Herausforderung: Sie müssen die schiere Menge an Inhalten bewältigen, die erforderlich ist, um in einem visuell geprägten Markt relevant zu bleiben.

Multinationale Unternehmen müssen ihren Webauftritt mit höchster Präzision verwalten. Durch die sorgfältige Verwaltung und Optimierung visueller Inhalte können Einzelhändler ihre E-Commerce-Leistung von der Kundenansprache bis zum Kaufabschluss steigern. Es gibt eine Lösung, die dabei hilft, diese Herausforderung zu meistern: Digital Asset Management, kurz DAM, für E-Commerce und den Einzelhandel.

Warum Produktbilder die emotionale Kaufentscheidung im E-Commerce beeinflussen

Im spezialisierten E-Commerce sind visuelle Elemente der Grundpfeiler des Markenerlebnisses. Sie wirken sich unmittelbar auf die Markenautorität und die Verkaufsgeschwindigkeit aus. Auf den ersten Blick muss der Verbraucher ein Produkt oder die damit verbundene emotionale Bandbreite erkennen können.

Bilder wecken Emotionen, und Emotionen sind der Motor für den Kauf.

Großunternehmen haben ihren Fokus vom „Verkauf von Produkten“ auf den „Verkauf von Erlebnissen“ verlagert. Diese Strategie umfasst sorgfältig gestaltete, zielgerichtete Bildwelten, die die Fantasie der Kunden anregen. Bevor Leroy Merlin Heimwerkerwerkzeuge verkauft, regt das Unternehmen dazu an, unseren Wohnraum im Sinne des Wohlergehens unseres Planeten neu zu überdenken. Bevor Decathlon Fahrradzubehör verkauft, hilft es uns dabei, die urbane Mobilität neu zu überdenken.

Diese inspirierende Geschichte stützt sich auf eine große Menge an Inhalten, die auf allen Geräten und in allen Regionen einwandfrei dargestellt werden müssen.

Die größten Herausforderungen im modernen visuellen Produktmanagement

Globale Marken produzieren mehr Inhalte als je zuvor, was zu einem „Content-Schock“ führt, bei dem die Verbraucher von allen Seiten mit Informationen überschüttet werden. Die Erstellung von Inhalten ist eine Grundvoraussetzung; der Vertrieb zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Zielgruppe ist der Wettbewerbsvorteil.

Großunternehmen stehen in diesem Umfeld vor vier wesentlichen Herausforderungen:

Wahrung der Konsistenz über unzählige Formate und Märkte hinweg

Jedes Produkt, jeder Vertriebskanal und jeder Markt erfordert maßgeschneiderte Bildmaterialien. Um die Markenkonsistenz zu gewährleisten, müssen Tausende von Varianten verwaltet werden. Ein DAM sorgt dafür, dass ein multinationales Unternehmen ein einheitliches Erscheinungsbild bewahrt, ganz gleich, ob der Kunde eine mobile App nutzt oder einen physischen Flagship-Store besucht.

Einführung neuer Medienformen

Von 360-Grad-Produktansichten über interaktive Videos bis hin zu KI-generierten Social-Media-Beiträgen – das Spektrum an visuellen Inhalten wird immer größer. Einzelhändler müssen diese neuen Technologien nutzen, um sich von der Konkurrenz abzuheben und ein reichhaltigeres Produkterlebnis zu bieten, das zu höheren Konversionsraten führt.

Präzise Personalisierung nach Kanal und Zielgruppe

Um ihre Margen zu optimieren, müssen Marken ihre Inhalte für Zielgruppensegmente auf der Grundlage von Standort, Sprache und kulturellen Besonderheiten personalisieren. So beschränken globale Verträge beispielsweise häufig die Nutzung bestimmter Inhalte mit Prominenten auf bestimmte Regionen. Ein DAM automatisiert diese Berechtigungen, beugt rechtlichen Risiken vor und gewährleistet die Einhaltung von Vorschriften.

Messung der visuellen Wirksamkeit durch Content-Bewertung

Die Verbreitung von Inhalten ist nur die halbe Miete. Globale Marken müssen die Wirkung messen, um ihre zukünftige Produktion zu optimieren. Wenn Teams wissen, welche visuellen Elemente in bestimmten Märkten am besten ankommen, können sie ihre Content-Strategie optimieren und den ROI maximieren.

Wie das DAM von Wedia den E-Commerce-Lebenszyklus optimiert

Digital Asset Management ermöglicht es globalen Marken, die Flut an Inhalten zu bewältigen, ohne die Integrität der Marke zu gefährden. Durch die Bündelung aller Marketing-Assets an einem sicheren Ort erhalten alle Mitarbeiter und externen Partner sofortigen Zugriff auf geprüfte Inhalte.

Im Fachhandel liegt der Vorteil eines DAM auf der Hand: Die Auswahl der Bildmaterialien ist der wichtigste Hebel für die Verkaufsleistung. Die gezielte Bereitstellung eines bestimmten, besonders wirkungsvollen Bildmaterials über ein DAM ist der effektivste Weg, um durch Personalisierung die Margen zu steigern.

Um das Kundenerlebnis weiter zu verbessern, können Einzelhändler ein Modul für Medienbereitstellung und digitale Erlebnisse integrieren. Diese Lösung bietet kontextbezogene Inhalte, die an Echtzeit-Browsing-Daten angepasst sind, und misst den Erfolg jedes einzelnen Assets. Viele führende Einzelhändler verbinden ihr DAM mittlerweile mit einer Strategie für digitale Erlebnisse, um sicherzustellen, dass jedes Bild zum Kauf einlädt.

WICHTIGSTE ERKENNTNISSE

  • Ein DAM für den E-Commerce dient als zentrale Informationsquelle für globale Produktbilder.
  • Erlebnisorientierter Vertrieb setzt auf hochwertige visuelle Elemente, um emotionale Kaufentscheidungen auszulösen.
  • Eine skalierbare Personalisierung über verschiedene Märkte hinweg ist nur durch automatisierte Asset-Variationen möglich.
  • Durch die Integration mit Modulen zur Medienbereitstellung können Marken den visuellen ROI messen und optimieren.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

F: Warum ist ein DAM für den E-Commerce besser geeignet als herkömmlicher Cloud-Speicher?A: Im Gegensatz zu herkömmlichen Speichersystemen bietet ein DAM ausgefeilte Metadaten, die automatische Erstellung von Renditions sowie die Verwaltung digitaler Rechte. Es stellt sicher, dass globale Marken für jeden einzelnen Kanal stets die richtige, freigegebene Version eines Assets verwenden.

F: Wie verbessert ein DAM die Konversionsraten im E-Commerce? A: Indem es eine schnellere Markteinführung von Bildmaterial ermöglicht und personalisierte, für verschiedene Geräte optimierte Medien über ein CDN bereitstellt. Hochwertiges, relevantes Bildmaterial senkt die Absprungraten und stärkt das Vertrauen der Kunden während des Kaufprozesses.

F: Kann ein DAM-System 360-Grad-Produktansichten und interaktive Videos verarbeiten?A: Ja, moderne DAM-Lösungen wie Wedia unterstützen über 300 Dateiformate, darunter 3D-Modelle und immersive Videos. So können Einzelhändler innovative Erlebnisse bieten, mit denen sie sich von der Konkurrenz abheben.

F: Wie hilft ein DAM bei der Einhaltung internationaler Vorschriften für den Einzelhandel?A: Ein DAM verwaltet geografische und zeitliche Nutzungsrechte automatisch. Es stellt sicher, dass Assets, die bestimmte Personen oder lizenzierte Inhalte enthalten, nur in autorisierten Regionen angezeigt und heruntergeladen werden können.

F: Was versteht man unter Content-Scoring im Zusammenhang mit einem DAM?A: Content-Scoring ist der Prozess, bei dem analysiert wird, wie bestimmte Assets bei verschiedenen Zielgruppen ankommen. Es liefert datengestützte Erkenntnisse darüber, welche Bildinhalte das größte Engagement und die höchsten Umsätze erzielen, und ermöglicht so eine intelligentere Planung der Produktionsbudgets.

F: Lässt sich ein DAM mit PIM- und CMS-Plattformen integrieren?A: Moderne DAM-Lösungen sind auf eine umfassende Integration ausgelegt. Durch die Anbindung eines DAM an ein PIM wird sichergestellt, dass Produktdaten und Bildmaterial stets synchronisiert sind, während die CMS-Integration nahtlose Website-Aktualisierungen ermöglicht.

F: Wie verbessert KI das Asset-Management für Einzelhändler?A: KI automatisiert sich wiederholende Aufgaben wie das Hinzufügen von Tags, das Entfernen des Hintergrunds und das Zuschneiden. Dadurch können sich die Kreativteams auf strategische Aufgaben konzentrieren, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass die Bilddatenbank auch bei großem Umfang durchsuchbar und gut organisiert bleibt.

F: Eignet sich ein DAM sowohl für das Online- als auch für das In-Store-Marketing? A: Auf jeden Fall. Ein DAM bündelt alle Assets für alle Kontaktpunkte, darunter soziale Medien, E-Commerce-Websites und druckfertige Dateien für die Beschilderung im Laden, und sorgt so für ein einheitliches Markenerlebnis.

FAZIT

Ein DAM für den E-Commerce ist kein Luxus mehr, sondern die Infrastruktur, die globale Marken benötigen, um in einem von Inhalten geprägten Markt erfolgreich zu sein. Durch die Zentralisierung von Assets und die Automatisierung der Bereitstellung können sich Einzelhändler auf das Wesentliche konzentrieren: emotionale Bindungen aufzubauen, die den Umsatz steigern.

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