Adapt content

Wie passen Sie Ihre Inhalte an? Von intelligenter Größenänderung bis hin zu Mobile Ready Hero Images

Warum ist die Anpassung von Inhalten wichtig? Ihre Kunden interagieren mit den Marketinginhalten Ihrer Marke auf mehreren Kanälen, von mehreren Geräten aus und in verschiedenen Kontexten. Es sollte also keine Überraschung sein, dass Sie nicht einfach die gleiche Variante eines Bildes oder Videos auf allen Vertriebskanälen versenden und erwarten können, dass sie überall gleich gut funktioniert. Die Anpassung von Inhalten ist wesentlich, aber auch zeitaufwändig und hochtechnisch. Wie können Marken diesen Prozess leichter steuern?

Bilder und Videos sind zwei der wichtigsten Formen des Content-Marketings. Sie sind in der Lage, schnell die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich zu ziehen, soziales Engagement zu generieren (z.B. Likes, Shares, etc.) und die Konversionsraten zu verbessern. Aber die kreative Produktion dieser Rich Media ist nur die Hälfte der Arbeit. Um zu begeistern und zu konvertieren, müssen Marketingspezialisten und Entwickler gleichermaßen sicherstellen, dass diese Inhalte an jedem Berührungspunkt immer optimal bereitgestellt werden.  Sie müssen jeden Marketingkanal berücksichtigen, von der Website bis hin zu sozialen Netzwerken, jede Art von Geräten, einschließlich Smartphones, Tablets und Desktops, sowie den Benutzerkontext. 

Heutzutage interagieren Millennials täglich mit 4 Geräten. Jedes dieser Geräte ist in verschiedenen Bildschirmgrößen und mit unterschiedlichen Spezifikationen wie Auflösungen, Seitenverhältnissen usw. erhältlich. Bei der Darstellung von Medien gibt es also keinen einheitlichen Ansatz: Bilder und Videos müssen an jede Plattform und jeden technischen Kontext angepasst werden. Andernfalls verlangsamen sie die Ladezeit Ihrer Website, verschlechtern die Benutzerfreundlichkeit, die Kundenzufriedenheit und natürlich Ihre Konversionsraten. Google behauptet, dass 53% der mobilen Nutzer Websites verlassen, die länger als 3 Sekunden zum Laden benötigen, während eine Akamai-Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass jede 100-Millisekunden-Verzögerung beim Laden der Website einen Umsatzrückgang von 6% verursachen kann. Es ist der klassische Dominoeffekt: Eine lange Ladezeit der Seite führt zu weniger Seitenaufrufen und Traffic, einer geringeren Konversionsrate und damit zu Umsatzeinbußen.

Was steckt also hinter dieser langsamen Ladezeit?

Der Hauptgrund für diese Situation ist, dass visuelle Inhalte, die fast zwei Drittel der Webinhalte ausmachen, in Bezug auf die Dateigröße zu groß sind, viel Bandbreite verbrauchen und Ihre Webseiten verlangsamen. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass Marken die Größe dieser Mediendateien ändern und an die technische Umgebung anpassen. Auf diese Weise können sie eine reibungslose Bereitstellung von Inhalten und ein optimales Erlebnis für jeden Benutzer gewährleisten. Aber bei so vielen Gerätetypen, ständig wechselnden Bildschirmgrößen und Ausrichtungen (Hochformat vs. Querformat) bedeutet die perfekte Optimierung der Benutzererfahrung, dass eine Reihe von verschiedenen Varianten desselben Bildes oder Videos erstellt werden müssen. Wenn dieser Prozess manuell durchgeführt wird, ist er sehr anspruchsvoll, anstrengend und ineffizient. Entwickler und Vermarkter müssten viele Faktoren berücksichtigen, wie z.B. die Auflösung des Bildes gegenüber dem Bildschirm, das Seitenverhältnis, das Pixelverhältnis des Geräts, den Fokus des Bildes usw. 

Nehmen wir als Beispiel das Seitenverhältnis. Möglicherweise sind Ihnen einige der Standard-Seitenverhältnisse bekannt, die das Verhältnis zwischen Breite und Höhe eines Bildes beschreiben: 4:3, 16:9 und 1:1, das Quadratverhältnis, das auf Social Media Plattformen wie Instagram verwendet wird. Da das Senden des gleichen Seitenverhältnisses an ein Hochformat- und ein Querformatgerät das Bild verzerrt oder dehnt oder in ein Letter-Box-Format (Balken, die um das Bild herum erscheinen) verwandelt, müssen Bilder mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen für verschiedene Geräte und Kanäle hochgeladen werden. Dasselbe gilt auch für Videos.

Ein Tablet, ein Laptop und ein Smartphone und ihre jeweiligen Seitenverhältnisse

Seitenverhältnisse nach Gerät (Desktop, Tablet, Smartphone)

Die Größenverhältnisse pro Kanal für Smartphones

Seitenverhältnisse nach Kanal (YouTube, Instagram, Facebook etc)

Für eine intelligente Größenänderung sollten Sie immer den Bildfokuspunkt berücksichtigen

Das Problem ist, dass, wenn Sie das Seitenverhältnis eines Bildes ändern, Sie seine Form ändern und wahrscheinlich am Ende einen Teil davon abschneiden. Wenn sich das Motiv Ihres Bildes nicht in der Mitte befindet, ändern Sie zwangsläufig die Zusammensetzung des Bildes. Zusätzlich zur Größenänderung eines Bildes müssen Sie deshalb sicherstellen, dass Sie nach der Größenänderung nicht den wichtigsten Teil Ihres Bildes, d.h. den Mittelpunkt des Bildes, löschen. 

Hier ein Beispiel eines Bildes, das mit Blick auf den Bildfokus zugeschnitten ist im Vergleich zu einem, das es nicht ist: 

Anpassung von Inhalten: Bei einem Bild wird der Fokuspunkt berücksichtigt, beim anderen nicht

Um ein Bild wirkungsvoller zu gestalten, sei es ein Produkt-Miniaturbild auf einer E-Commerce-Site oder ein benutzergeneriertes Bild in den sozialen Netzwerken, müssen Marken ihre Assets ständig bearbeiten und zuschneiden. Aber das Messen und Schneiden jedes einzelnen Bildes ist mühsam und zeitaufwendig.

Gewährleisten Sie das beste Erlebnis für jeden Kontext

Marken benötigen ein Tool, das es Ihnen ermöglicht, den Prozess der Wiedergabe von Inhalten, die unabhängig von der Plattform immer schnell laden und gut aussehen, zu automatisieren. Ein intelligentes Tool, das die Kundenanforderungen nach besseren und schnelleren Omnichannel-Erlebnissen erfüllen kann, während sich die Mitarbeiter auf die Gestaltung von Kerninhalten konzentrieren können. 

Digital Experience Management (DXM) oder Customer eXperience Management (CMX) helfen, diese Herausforderungen bei der Transformation und Bereitstellung von Bildern zu lösen. Es handelt sich um eine Technologie, mit der Sie Inhalte einmal erstellen und für mehrere Kanäle und Geräte wiederverwenden können. Durch die automatische Bereitstellung mehrerer Varianten aus einem einzigen Master-Asset können Sie sich wiederholende und zeitaufwendige Arbeit des Ändern der Größe und Zuschneiden Ihrer Bilder sparen. 

Mit anderen Worten macht sie Ihre Mediendateien dynamisch: Sie erstellen und speichern die Originaldatei in Ihrer zentralen Medienbibliothek (SSOT), Ihre Digital Asset Management (DAM)-Lösung generiert alle gewünschten Wiedergaben und das Digital Experience Management Tool liefert dynamisch und intelligent die am besten geeignete Version für jeden Bildschirm und Benutzer. Und wenn Sie Ihre Inhalte in sozialen Netzwerken veröffentlichen möchten, müssen Sie nie mehr Zeit mit der Suche nach den richtigen Bildspezifikationen verschwenden, da diese anhand vordefinierter Einstellungen in der Größe angepasst und zugeschnitten werden. Dadurch wird ein Workflow nach dem Prinzip „einmal erstellen und überall veröffentlichen“ zum Kernstück der Lösung.

Vom Fileserver zum Business Enabler

Die Optimierung von Inhalten für das jeweilige Gerät führt zu einem besseren Markenimage und höherem Engagement, aber die Anpassung von Inhalten an ein bestimmtes Kundensegment oder einen bestimmten Benutzer ist entscheidend, um das Geschäftspotenzial zu maximieren. Personalisierung ist entscheidend, um mit den Anforderungen von Kunden heutzutage Schritt zu halten, aber die Bereitstellung maßgeschneiderter Markenerlebnisse in großem Maßstab erfordert die richtigen Werkzeuge und Methoden. 

Digital Experience Lösungen helfen Ihnen, individuelle Erlebnisse zu schaffen, indem sie es Ihnen ermöglichen Assets “on the fly” für einen bestimmten Besucher anzupassen. Wenn Sie beispielsweise Inhalte für ein Publikum an einem bestimmten Ort personalisieren möchten, können Sie den Hintergrund eines Bildes automatisch entfernen und durch einen passenderen Hintergrund ersetzen:

Anpassung von Inhalten: Dasselbe Bild einer Frau wird mit verschiedenen Hintergründen dargestellt

Dynamisches Entfernen und Ersetzen des Hintergrunds eines Bildes

Durch das Verständnis des Kundenkontextes und -verhaltens unterstützt Sie die Lösung bei der Bereitstellung und Automatisierung personalisierterer Erlebnisse über alle Kanäle und Geräte hinweg. 

Viele Anbieter integrieren künstliche Intelligenz, um noch mehr Möglichkeiten zu eröffnen. KI-Funktionen wie OCR (Optical Character Recognition, Zeichenerkennung), Fokuspunkterkennung und Farbanalyse können verwendet werden, um ein vorhandenes Bild in Ihrem DAM zu analysieren und automatisch ein Bild zu erzeugen, das für den Endbenutzer entwickelt wurde, zum Beispiel einen Smartphone-Nutzer. Sie kann über die Erstellung eines für mobile Geräte optimierten Bildes hinausgehen und ein Mobile Ready Hero Image (MRHI) schaffen, eine relativ neue eCommerce-Grundlage, die erklärt, wie für ein mobiles Publikum optimierte Bilder eine signifikante Umsatzsteigerung bewirken können. Durch die visuelle Kommunikation von 4 Schlüsselelementen, bekannt als „die 4Ws“ – (Who is the brand? What is the product? Which variety is it? HoW much of it is there? – dt: Was ist die Marke? Was ist das Produkt? Welche Sorte ist es? Wie viel davon ist da?) erleichtert und unterstützt ein MRHI-Bild eher die Kaufentscheidungen der mobilen Käufer.

Nehmen wir dieses Beispiel unten, das ein Produkt zeigt, wie es im physischen Regal erscheint, und seine noch vollständig erkennbare MRHI-Version:

Original Packshot vs Mobile Ready Hero Image

Original Packshot vs Mobile Ready Hero Image

Da Digital Experience Lösungen immer ausgefeilter werden und KI nutzen, können sie helfen, diese 4 Elemente aus dem Originalbild oder dem Packshot zu extrahieren und die MRHI-Version des Bildes wiederzugeben. Sie gehen damit weit über Tools hinaus, die Ihre Dateien einfach nur bereitstellen und werden zu solchen, die den Umsatz steigern können.

Die Optimierung Ihrer Inhalte für mehrere Geräte, segmentierte Zielgruppen und einzelne Benutzer ist ein Muss geworden. Das bedeutet aber nicht, dass Ihre Marke Marketing-, Design- und IT-Teams in jeden Schritt einbeziehen muss. Mit der richtigen Lösung können Sie sich auf die Erstellung origineller und aussagekräftiger Inhalte konzentrieren und den Rest der Technologie überlassen.

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