Wie Digital Asset Management den Umsatz globaler Marken aus der Fertigungsindustrie steigert

Zuletzt aktualisiert

17 Mär

2021

Von

Teoman Efe

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Veröffentlicht am

17. März 2021

Von

Teoman Efe

Wie Digital Asset Management den Umsatz globaler Marken aus der Fertigungsindustrie steigert
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Große Fertigungsunternehmen nutzen Digital Asset Management (DAM) als strategischen Motor für den Vertrieb. Durch die direkte Integration in PIM-Systeme und die Automatisierung der Lokalisierung komplexer technischer Inhalte verkürzt ein DAM die Markteinführungszeit und gewährleistet die Markenkonsistenz. Diese Architektur ermöglicht es multinationalen Unternehmen, präzise Produktbilder gleichzeitig über globale E-Commerce- und stationäre Vertriebskanäle zu verbreiten.

Digital Asset Management für die Industrie dient als leistungsstarker Vertriebsbeschleuniger. Diese Branche hat es mit einem umfangreichen Produktportfolio und komplexen Fertigungsprozessen zu tun, die eine präzise Dokumentation erfordern. Die Implementierung einer DAM-Lösung ist entscheidend für die Organisation der Marketingproduktion und die Sicherstellung, dass technische Assets weltweit verfügbar sind.

Globale Marken haben oft mit isolierten Tools zu kämpfen, die langsam oder schlecht optimiert sind. Diese technischen Engpässe führen zu einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und sinkenden Umsätzen. Eine ausgereifte DAM-Plattform bewältigt diese Herausforderungen, indem sie den Lebenszyklus von Medien von der Erstellung bis zur Verbreitung über verschiedene Kanäle hinweg optimiert.

Warum große Fertigungsunternehmen der DAM-Architektur Priorität einräumen

Die Komplexität im Industriesektor ergibt sich aus den hohen technischen Anforderungen an die Produktdarstellung. Eine PDF-Zusammenfassung der technischen Merkmale oder ein animiertes Montagevideo müssen strenge Validierungsprozesse durchlaufen. Eine DAM-Lösung für Großunternehmen gewährleistet die Einhaltung technischer Vorgaben und passt die Inhalte gleichzeitig an die Gewohnheiten unterschiedlicher Zielgruppen an.

Ein einziges Master-Asset muss sich in verschiedene Formate umwandeln lassen, von digitalen Broschüren bis hin zu hochauflösenden Videos. Die Organisation dieser Inhalte nach einer unternehmensspezifischen Taxonomie ist für die Zusammenarbeit von unschätzbarem Wert. Diese Systeme bieten einen sicheren Rahmen, der die Effektivität von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen steigert.

Multinationale Unternehmen nutzen diese Technologien, um die Zusammenarbeit zwischen internen Teams und Akteuren entlang der Wertschöpfungskette neu zu gestalten. Durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen über eine zentrale Plattform verringern die Teams die Wahrscheinlichkeit, dass Bildmaterial neu gedreht werden muss, wodurch eine globale Marke bis zu 5 % an unnötigen Agenturkosten einsparen kann.

Nahtlose PIM-Integration: Verknüpfung von Produktdaten und Medieninhalten

Ein DAM für große Unternehmen muss mit bestehenden Anwendungen, insbesondere mit Product-Information-Management-Systemen (PIM), kompatibel sein. Durch diese Integration entsteht ein einheitliches Informationssystem, in dem Produktmetadaten und Medieninhalte synchronisiert werden. So wird sichergestellt, dass in jedem Vertriebskanal die aktuellsten technischen Spezifikationen angezeigt werden.

Mit Funktionen für die Medienbereitstellung und das digitale Erlebnis können Marken Inhalte in großem Maßstab optimal bereitstellen. Die genaue Erfassung der Inhaltsnutzung liefert datengestützte Einblicke in das Kundenverhalten. Unternehmen können analysieren, welche Inhalte zu Abonnements beitragen oder die Anzahl weniger wichtiger Anfragen im Callcenter reduzieren.

Eine detaillierte Analyse des Content-Konsums nach Markt und Region ist ein unverzichtbares Instrument, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Laut einer TEI-Studie von Forrester erzielten Unternehmen, die die Plattform von Wedia nutzen, einen ROI von 434 % und eine um 40 % verbesserte Markteinführungseffizienz.

Zentralisierung technischer Spezifikationen und Markenportale

Industrieunternehmen müssen vielfältige Produktinformationen erfassen, speichern und nachverfolgen. Technische Spezifikationen müssen leicht auffindbar sein, damit globale Teams sie mit rechtlichen Dokumenten und Präsentationen kombinieren können. Mithilfe von KI-gestütztem Metatagging kann das System bestimmte Produkte erkennen und automatisch in Kampagnen einbinden.

Der Aufbau eines Markenportals ist der effektivste Weg, um die Markenintegrität auf internationalen Märkten zu wahren. Diese zentrale Plattform stellt sicher, dass Produktinformationen unabhängig vom Land oder der Sprache einheitlich präsentiert werden. Dadurch wird die Arbeitsbelastung für Designteams verringert, die sonst bei jeder Anfrage Materialien manuell bearbeiten müssten.

Marketing- und Kommunikationsteams gewinnen an Sicherheit, da sie wissen, dass die Markenrichtlinien für Farben, Schriftarten und Logos fest vorgegeben sind. Diese Einheitlichkeit stärkt das Markenimage und stellt sicher, dass alle Beteiligten, einschließlich externer Partner, die genehmigten Materialien verwenden.

Nutzung integrierter KI für eine nahtlose Lokalisierung

Markenhersteller richten sich häufig an mehrere Märkte mit unterschiedlichen kulturellen Anforderungen. Ein Produkt, das in einer Region vermarktet wird, erfordert in einer anderen möglicherweise einen anderen visuellen Kontext. Integrierte KI-Tools wie Wedia.ai ermöglichen das Entfernen und Ersetzen des Hintergrunds, ohne dass kostspielige Nachdreharbeiten erforderlich sind.

So kann beispielsweise ein Produkt, das in einer städtischen Umgebung fotografiert wurde, durch einfache Anpassung des Hintergrunds mittels KI für eine ländliche Umgebung neu vermarktet werden. Diese Funktion reduziert den Zeit- und Kostenaufwand für Kreativagenturen. Sie ermöglicht es großen Unternehmen, Kampagnen an mehreren Standorten in einem Bruchteil der bisher benötigten Zeit durchzuführen.

Sichere Umgebungen sind beim Umgang mit vertraulichen Produktinformationen von größter Bedeutung. Ein DAM bietet detaillierte Berechtigungen zur Zugriffskontrolle sowohl für interne Mitarbeiter als auch für externe Dienstleister. Intelligentes Tagging schützt Assets zusätzlich, indem es die Nutzung nachverfolgt und potenzielle Urheberrechtsverletzungen identifiziert.

DAM als zentrale Informationsquelle für die industrielle Produktivität

Für globale Marken dient ein DAM als zentrale Datenquelle (Single Source of Truth, SSOT). Damit sind Assets gemeint, mit denen Teams zuverlässig arbeiten können, einschließlich angepasster Rechte, die eine Lokalisierung ermöglichen, ohne die Markenidentität zu beeinträchtigen. So wird sichergestellt, dass alle Beteiligten mit den aktuellsten Versionen der digitalen Assets arbeiten.

Produktivitätssteigerungen in dieser Größenordnung sind erheblich. Dank erweiterter Suchfunktionen, darunter Volltext- und facettierte Suche, können Nutzer Produktfotos und Bildmaterial sofort finden. Dadurch entfällt der Zeitaufwand, den Mitarbeiter sonst damit verbringen, auf der Suche nach bestimmten Dateien durch Ordnerstrukturen zu blättern.

Die DAM-Lösung von Wedia unterstützt Marketingteams in der Industrie, indem sie den Wert von Inhalten von der Erstellung bis zur Verbreitung steigert. Erfahren Sie auf unserer speziellen Seite „DAM für die Industrie“, wie die DAM-Lösung von Wedia die Herausforderungen und Marketinganforderungen der Industrie bewältigt.

Wichtige Erkenntnisse

  • Schnellere Markteinführung: Große Unternehmen verkürzen ihre Produktzyklen um 40 % durch eine zentralisierte Erfassung von Assets und automatisierte Bereitstellung.
  • PIM-Integration: Die Verknüpfung von Produktdaten mit Medieninhalten gewährleistet technische Genauigkeit und reduziert Fehler bei der manuellen Dateneingabe.
  • KI-Lokalisierung: Globale Marken nutzen KI, um Bildmaterial an verschiedene Märkte anzupassen, ohne dass Kosten für neue Fotoshootings anfallen.
  • 434 % ROI: Die Einführung eines leistungsstarken DAM führt in der Regel zu einer Amortisationszeit von weniger als sechs Monaten.

Häufig gestellte Fragen

F: Was ist der Hauptvorteil eines DAM für ein großes Fertigungsunternehmen?A: Der Hauptvorteil liegt in der Schaffung einer zentralen Datenquelle, in der technische und Marketing-Assets gebündelt werden. Dadurch kann ein großes Unternehmen sicherstellen, dass alle Teams weltweit korrekte, geprüfte und aktuelle Inhalte verwenden, was die Markteinführungszeit für neue Produkte erheblich verkürzt.

F: Wie lässt sich ein DAM mit Product-Information-Management-Systemen (PIM) integrieren?A: Ein leistungsstarkes DAM lässt sich über APIs integrieren, um Produktmetadaten mit Medieninhalten zu synchronisieren. Diese Verbindung stellt sicher, dass bei Änderungen der technischen Spezifikationen im PIM die entsprechenden Bilddateien im DAM aktualisiert oder gekennzeichnet werden, wodurch die Konsistenz über alle Vertriebskanäle hinweg gewährleistet bleibt.

F: Kann ein DAM dazu beitragen, die Kosten für die Erstellung von Marketingmaterialien zu senken?A: Ja. Durch den Einsatz intelligenter Vorlagen und KI-gestützter Lokalisierung kann ein multinationales Unternehmen ein einziges Master-Asset für mehrere Regionen wiederverwenden. Dadurch entfällt der Bedarf an kostspieligen Nachdreharbeiten durch Agenturen und manuellen Designanpassungen, was in der Regel zu Einsparungen von 20 % bei den Kosten für die Neuerstellung von Assets führt.

F: Wie verbessert KI den Prozess des Digital Asset Managements in der Fertigungsindustrie?A: KI automatisiert die Kennzeichnung komplexer Industrieteile und technischer Dokumente mithilfe von OCR und Objekterkennung. Außerdem ermöglicht sie „glokale“ Arbeitsabläufe, indem sie Untertitel für Montagevideos automatisch übersetzt und Hintergründe an lokale kulturelle Kontexte anpasst.

F: Ist die Datensicherheit bei der Nutzung eines cloudbasierten DAM für sensible Produktdaten gewährleistet?A: Wedia bietet eine hochsichere Umgebung mit ISO 27001-Zertifizierung und DSGVO-Konformität. Große Unternehmen können detaillierte Zugriffsrechte festlegen, um genau zu steuern, was interne Teams und externe Partner sehen oder bearbeiten dürfen, und so sicherzustellen, dass firmeneigene Designs geschützt bleiben.

F: Welche Rolle spielt ein Markenportal in der Fertigungsindustrie?A: Ein Markenportal dient als Self-Service-Plattform für Vertriebsteams und Vertriebspartner. Es stellt sicher, dass die Inhalte – unabhängig davon, wer darauf zugreift – gemäß den festgelegten Markenrichtlinien verwendet werden, wodurch die Integrität der Marke an Tausenden von Kontaktpunkten weltweit gewahrt bleibt.

F: Wie lange dauert es, bis sich die Investition in ein DAM-System amortisiert? A: Laut einer Studie von Forrester erzielen große Unternehmen oft bereits in weniger als sechs Monaten eine Amortisation. Der ROI wird durch eine 90-prozentige Reduzierung des Zeitaufwands für die Verwaltung von Bildmaterial sowie durch erhebliche Einsparungen bei Speicher- und Agenturkosten erzielt.

F: Wie unterstützt ein DAM die Multi-Channel-Verbreitung im Industriesektor?A: Ein DAM nutzt adaptive Darstellung und CDN-Technologie, um optimierte Bilder und Videos an E-Commerce-Websites, soziale Medien und physische Verkaufsmaterialien zu liefern. Dies gewährleistet hohe Leistung und technische Konformität auf jedem Gerät, von mobilen Apps bis hin zu Displays in der Fertigungshalle.

Fazit

Digital Asset Management ist eine strategische Notwendigkeit für globale Marken aus der Fertigungsindustrie, die ihre digitalen Aktivitäten ausbauen und ihre Vertriebsleistung steigern möchten. Durch die Zusammenführung von PIM-Daten, technischen Assets und KI-gestützter Lokalisierung können Unternehmen auf allen globalen Märkten einheitliche und wirkungsvolle Erlebnisse bieten.

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