Wie entwickelt Lyvio eine CO₂-arme Lösung für das Digital Asset Management?

Zuletzt aktualisiert

6 Jul

2023

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Samantha Mur

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Wie entwickelt Lyvio eine CO₂-arme Lösung für das Digital Asset Management?
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Wenn sich ein Unternehmen Gedanken darüber macht, wie sich seine Aktivitäten auf seinen CO2-Fußabdruck auswirken, kann es nicht übersehen, welche Rolle seine Abhängigkeit von der digitalen Technologie dabei spielt. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, Stakeholder wie Lieferanten und Partner zu berücksichtigen, um Akteure auszuwählen, die sich ebenfalls für eine Verringerung ihrer Umweltauswirkungen einsetzen. Wedia engagiert sich in diesem Bestreben nach umweltorientiertem digitalem Handeln und setzt sich für die Entwicklung einer robusteren, nachhaltigeren und effizienteren Digital Asset Management (DAM)- Lösung ein, um seine Kunden bei der Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks zu unterstützen.

Da die Auswirkungen des digitalen Sektors immer stärker werden, ist Wedia bestrebt, seine Lösungen so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Sowohl die Speicherung von Medien als auch die Verteilung, Archivierung und Verwaltung verursachen einen erheblichen ökologischen Fußabdruck. Aus diesem Grund versucht Wedia, die wichtigsten Funktionen für Kreativ- und Marketingteams zu optimieren, und unterstützt den Ansatz der digitalen Nüchternheit seiner Kunden mit einer Lösung, die auf die Reduzierung der negativen Auswirkungen auf die Umwelt ausgerichtet ist. Olivier Grenet, CTO bei Wedia, stellt die drei technischen Achsen vor, die den Ansatz der digitalen Nüchternheit unterstützen.

Welche DAM-Funktionalitäten tragen dazu bei, Ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern?

1. Achse: Optimierte Inhaltssuche

Dank der Suchfunktion von Lyvios DAM können Marketingteams die benötigten Bildmaterialien schnell und präzise finden. Indem das DAM genau die richtigen Bildmaterialien der richtigen Person anzeigt, hilft es dabei, die Erstellung oder Neuproduktion von Bildmaterialien (Fotos, Videos usw.) zu vermeiden, die bereits – beispielsweise im Rahmen eines Fotoshootings oder einer Filmaufnahme – produziert wurden.

"Wir vermeiden unnötige Foto- oder Filmaufnahmen, indem wir mithilfe einer intelligenten Suchmaschine schnell analysieren, was im richtigen Format vorhanden ist. Es ist eine 'Google-ähnliche' Suche, um die Fotos zu analysieren, die wir bereits aufgenommen haben".

Der Nutzer hat dann Zugriff auf Bildmaterial, das genau seiner Anfrage entspricht, und kann damit neue Inhalte aus bereits vorhandenen erstellen.

Diese Suchfunktion wurde auch optimiert, um den Energieverbrauch bei der Datenübertragung zu begrenzen:

"Wenn ein Benutzer die Benutzeroberfläche durchsucht und durch die in der DAM-Umgebung gespeicherten Medien blättert, werden die Bilder zunächst in sehr niedriger Auflösung angezeigt. Sie sind leichter, verbrauchen weniger Daten und werden nur dann in hoher Qualität heruntergeladen, wenn der Benutzer mit dem Mauszeiger über sie fährt."

In der Tat ist es nicht notwendig, dass die Medien in der höchsten Auflösung verfügbar sind, wenn sich der Nutzer in der Suchphase befindet. Erst wenn das richtige Medium gefunden ist, kann es in hoher Auflösung heruntergeladen werden, was den Bedarf an der Speicherung schwerer Dateien verringert.

2. Achse: Adaptive Verbreitung

Die Verbreitung von Medien über mehrere Kanäle und Geräte hat aufgrund der erforderlichen Datenmenge und Bandbreite, die energieintensiv ist, Auswirkungen auf die Umwelt. So sind beispielsweise Formate wie 4K oder 8K, bei denen es sich um hochauflösende Videos handelt, im Vergleich zu Videos mit niedrigeren Auflösungsformaten schwerer, energieintensiver und erfordern mehr Infrastruktur. Da der weltweite Datenverkehr jedes Jahr rapide ansteigt, stellt sich die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen der Anzeige von Ultra-HD-Bildern oder -Videos auf Smartphone-Bildschirmen.

Mit der DAM-Lösung von Lyvio und ihrem Media-Delivery-Modul werden Ihre Medien automatisch in der passenden Auflösung bereitgestellt, unabhängig vom verwendeten Gerät. Das bedeutet, dass sich die Inhalte dynamisch an die Netzwerkspezifikationen, die Bandbreite und die Bildschirme anpassen, auf denen sie angezeigt werden. So wird Energieverschwendung vermieden, die dadurch entsteht, dass hochauflösende Inhalte auf kleinen Bildschirmen angezeigt werden.

"Wir streben eine möglichst kompakte Verbreitung an, sowohl auf Computern als auch auf der Website".

Diese adaptive Verteilungsfunktionalität bietet einen doppelten Vorteil: Das Seherlebnis bleibt für den Nutzer optimal, und die Energie- und Kostenverschwendung wird minimiert.

3. Achse: Die Leistungsfähigkeit generativer KI

Generative künstliche Intelligenz (Gen-AI) ist ein innovatives Tool, das Sie bei der Erstellung von Inhalten unterstützen kann. Das Tool zur Bilderzeugung (demnächst auch mit Videofunktionen) ermöglicht es Ihnen, originelle Inhalte auf der Grundlage vorhandener Bilder zu erstellen. Künstliche Intelligenz kann neue Variationen generieren, wodurch physische Foto- und Videoaufnahmen überflüssig werden, was die Belastung durch den Transport von Menschen und Ausrüstung deutlich verringert.

Mit der 3D-Technologie ist es zum Beispiel möglich, ein "künstliches" Fotoshooting zu erstellen, indem Szenen in 3D rekonstruiert werden:

„So nutzt beispielsweise einer unserer Kunden in Zusammenarbeit mit einer 3D-Agentur für seine Dreharbeiten Bildmaterial aus dem DAM von Lyvio und kann so eine virtuelle Umgebung erschaffen. Es müssen keine Ressourcen für speziell für die Dreharbeiten errichtete Kulissen verschwendet werden, die später wieder abgebaut werden müssten. Auf diese Weise lassen sich beeindruckende visuelle Ergebnisse erzielen.“

Folglich können Sie auf derselben Plattform innerhalb von Sekunden originelles Bildmaterial erstellen, das Ihren Eingaben entspricht und Ihnen immense kreative Möglichkeiten bietet.

Was kommt als Nächstes?

Wedia will noch weiter gehen und setzt seine Optimierungsbemühungen fort, indem es mit einem Web Performance Management Tool experimentiert. Ziel ist es, Daten bereitzustellen, um in Echtzeit Einblick in die Funktionsweise der Software und den mit ihrem Datenverbrauch verbundenen CO2-Fußabdruck zu erhalten.

Da sich dieses Projekt noch in der Testphase befindet, wird in naher Zukunft ein eigener Artikel über unseren Ansatz zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen erscheinen. Bleiben Sie dran.

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