5 Fragen zur Vorbereitung Ihres DAM-Projekts – Antworten eines Wedia-Experten

DAM: 5 Fragen, die Sie sich stellen sollten, um Ihr Digital-Asset-Management-Projekt erfolgreich umzusetzen

Die Einführung eines DAM in einem Unternehmen führt zu Kosten- und Zeitersparnissen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass Sie Ihr Projekt bestmöglich planen … Wir haben Stéphane Rougon, Directeur des Opérations bei Wedia, zu diesem Thema befragt. Stéphane leitet die Vertriebs- und Projektteams und ist somit unmittelbar in die Einführung von DAM-Lösungen in großen französischen Unternehmen mit weltweiter Präsenz involviert. Nach welchen Kriterien wählt man die passende Lösung aus? Wie setzt man so ein Projekt um? Welches Team benötigt man dafür?

Fragen über Fragen.

 

1) Warum sollte man eine DAM-Lösung einführen? Welches Ziel verfolgen Unternehmen damit?

Die Herausforderungen unserer Kunden sind vielfältig, aber häufig auch gleich: Reduzierung des Zeitaufwands bei der Suche nach Medien, die über das gesamte Unternehmen verstreut sind, der daher verlorene Zeit ist; Eliminierung der Kosten für die Neuaufnahme von Bildmaterial, das bereits vorhanden ist, aber nicht mehr aufzufinden ist; Ersetzung heterogener und manchmal veralteter Tools durch eine einzigartige unternehmensweite Lösung; Respektieren von Urheber‑ oder Bildrechten und Gewährleistung der Einhaltung gesetzlicher Auflagen, um das Risiko von Geldstrafen zu vermeiden; Gewährleistung der Markenkonsistenz und bessere Förderung des Markenimages für ihre verschiedenen Ziele; Maximierung des Umsatzes durch das Angebot von Kundenerlebnissen, die an den geografischen Kontext, den Kanal und das Publikum angepasst sind; usw…

 

2) Wie kann ich meine Anforderungen richtig definieren?

Die eigenen Bedürfnisse und Erwartungen zu definieren, bedeutet zunächst einmal, die von mir soeben erwähnten Themen zu priorisieren. Prioritätensetzung bedeutet, die Auswirkungen der aufgetretenen Schwierigkeiten zu quantifizieren und die Folgen für versäumte Änderungen abzuschätzen. Wie viel Zeit wird mit der Suche nach Medien verbracht? Wie hoch ist das finanzielle Risiko im Falle der Nichteinhaltung gesetzlicher Auflagen? Was ist die Konsequenz für mein Image, wenn meine Verkaufsteams Angebote mit veralteten Bildern oder mit „Produkt“-Bildern von Google schreiben? Welche Umsatzsteigerung kann ich erwarten, wenn ich dasselbe Produkt auf meinen verschiedenen Marken‑ oder E-Commerce-Websites mit unterschiedlichen Medien, die je nach Publikum variieren, bewerben kann?

Sobald die Herausforderungen im Hinblick auf ihre Auswirkungen und finanziellen Konsequenzen priorisiert worden sind, kann man sich ganz natürlich den Erwartungen widmen:

  • Ein Unternehmen, das Hunderttausende von Dollar in sein Budget für Computergrafik steckt, nur um die verschiedenen Variationen eines einzigen Bildmaterials zu erzeugen, wird eine Lösung bevorzugen, die es ihm ermöglicht, einfache Variationen zu erstellen oder diese Erstellung sogar zu automatisieren.
  • Eine Organisation mit einer komplexen Organisationsstruktur wird nach einer in hohem Maße konfigurierbaren Lösung und einem Partner suchen, der sie bei der Strukturierung ihrer Inhalte unterstützen kann.
  • Ein Konzern, der mehrere bestehende Tools rationalisieren möchte, wird daran interessiert sein, eine Lösung zu finden, die in der Lage ist, eine beträchtliche Menge an Inhalten zu unterstützen, wohl wissend, wie diese Inhalte an den Kontext der einzelnen Marken oder Einheiten des Konzern angepasst werden kann.

 

3) Wie stellt man das richtige Team für sein DAM-Projekt zusammen?

Bleiben wir realistisch: Einen allgemeinen Konsens in 50 Ländern zu erzielen, ist eine Illusion. Andererseits ist es auch nicht besser, ein Projektteam zu haben, das nicht international besetzt ist. Deshalb gilt es, die goldene Mitte zu finden.

Bei einem DAM-Projekt läuft es heutzutage so: Man probiert aus, man findet Lösungen, man setzt sie um. Das zuständige Team muss also entsprechend zusammengesetzt sein. Und mit seiner Hilfe muss es für das Unternehmen möglich sein, das Projekt in einem Pilotland schnell umzusetzen. Man darf auch nicht vergessen, dass die Zusammenarbeit unterschiedlicher Bereiche bei einem DAM-Projekt ausschlaggebend ist. Denn man interagiert auch mit denjenigen, die die Medien konsumieren werden. Jemand, der beispielsweise ein Bild in Frankreich produziert, möchte auch gerne wissen, wie es in Japan verwendet wird.

Um diesen Anforderungen und Erwartungen gerecht zu werden, muss das „Dream-Team“ für ein DAM-Projekt aus Personen bestehen, die sich um die Umsetzung kümmern, aber auch aus Personen, die einerseits für die Erstellung von Inhalten und andererseits deren Nutzung zuständig sind. Denn man sollte immer bedenken, dass das DAM von Menschen verwendet wird. Deshalb benötigt man die richtigen Botschafter, vor allem auf lokaler Ebene.

Letztlich sollte das Projektteam auch ein pragmatisches Team sein, das das Vertrauen der verschiedenen Funktionen genießt und das eine offene Kultur lebt, um das Projekt erfolgreich auf internationaler Ebene auszurollen.

 

4) Wie wählt man den besten DAM-Anbieter aus? Welcher Unterschied besteht zwischen den verschiedenen DAM?

Bei der Wahl eines Anbieters geht es nicht nur um die Entscheidung für eine technische Lösung. Es geht vielmehr um die Auswahl eines Partners, der perfekt zu einem passt. Brauche ich ein stark standardisiertes DAM? Ein DAM ohne individuelle Anpassungen oder eher ein DAM, das viele Personalisierungsmöglichkeiten bietet? Ein Digital Asset Management, das sich leicht in ein bestehendes digitales Ökosystem integrieren lässt? Jeder Anbieter hat seine eigenen Charakteristika. Die Frage ist, ob diese mit meinen Zielen übereinstimmen.

Analysten stellen die Anbieter in einer Grafik sehr schematisch, aber durchaus realistisch dar: Die erste Achse zeigt die Fähigkeit der Anbieter, ein Projekt auf internationaler Ebene zu unterstützen, und die zweite zeigt die Höhe des Personalisierungsgrades. Tatsächlich sind das zwei wichtige Kriterien, um einen DAM-Anbieter einzuordnen.

Wedia sieht sich ganz klar in der 2. Kategorie, als Anbieter, der internationale Projekte mit einem sehr starken digitalen Ökosystem unterstützen kann. Tatsächlich vertrauen uns sehr große Unternehmen. Und unser DAM ist sehr gut integrierbar und lässt sich mit zahlreichen Anwendungen unserer Kunden verknüpfen. Man muss also wissen, dass es für jede Herausforderung einen passenden Anbieter gibt. Wedia gehört zum Beispiel zu den Top 10 weltweit, aber mit einer Belegschaft von 120 Mitarbeitern sind wir immer noch ein sehr übersichtliches Unternehmen.

 

5) Wie führt man eine DAM-Lösung ein? Welche Art der Steuerung sollte man bevorzugen?

Kurze und knappe Antwort: Man muss agil und iterativ handeln! Anders geht es einfach nicht. Die Agilität und die iterative Seite passen sehr gut zum Marktgeschehen. In der Marketing- und Kommunikationsbranche geht es darum, sich kontinuierlich anzupassen. Man kann unmöglich ein Projekt planen, das 18 Monate lang dauert. Betrachten wir einmal die Situation im März 2020 vor dem ersten Lockdown und vergleichen wir sie mit der heutigen Lage. Alle Marketing- und Kommunikationspläne mussten komplett überarbeitet werden. Deshalb sind kurze Projektzyklen, die auf ein klares Ziel hinarbeiten, nämlich den ROI, wesentlich passender.

Wie kann man nach dem Launch des Projekts die korrekte Nutzung und den ROI garantieren? Mit welchen KPI misst man eigentlich den Erfolg eines DAM-Projekts? Weitere Fragen finden Sie im zweiten Teil dieses Interviews.

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