DAM zur Unterstützung der Content-Strategie

Wiederverwendung von Medien-Content: Deshalb ist das DAM Ihr bester Verbündeter!

Unternehmen greifen, um im Web mehr Sichtbarkeit zu erlangen und mit ihren Zielgruppen in sozialen Netzwerken zu interagieren, auf Content-Marketing zurück. Bilder, Videos, Infografiken, Artikel, Podcasts usw. Bei solchen vielfältigen und umfassenden Inhalten werden sowohl gewaltige finanzielle als auch personelle Ressourcen verbraucht. Wie kann man also den ROI der Content-Produktion verbessern? Für Marketingverantwortliche liegt die Antwort dieser Frage teilweise in der Strategie der Wiederverwendung von Inhalten. Dabei geht es aber nicht darum, ein Video oder eine Bilderserie nochmals zu veröffentlichen, sondern vielmehr um die Wiederverwendung des bereits veröffentlichten Contents in neuer Form und auf einem anderen Kanal. Wie kann man Inhalte wiederverwenden, um deren ROI zu erhöhen?

Und wie hilft ein DAM (Digital Asset Management) bei der Umsetzung der Wiederverwendung von Content? Wir wollen uns zwei gegensätzliche, aber sich ergänzende Strategien, nämlich das Content Snacking und den Atomic Content, und außerdem den Beitrag eines DAM zu diesen Strategien genauer betrachten.

 

Content Snacking oder: Wie kann man Inhalte neu zuschneiden?

 

Der Begriff „Recycling“ ist derzeit in aller Munde und wird in vielen Bereichen verwendet, unter anderem auch für Inhalte. Dabei sprechen wir nicht nur von Texten, sondern vor allem von visuellem Content (Bilder, Videos, Rich Media Assets). Das tatsächliche Recycling dieses Contents – das also darin besteht, diesem mehrere Leben zu geben, die über seine ursprüngliche Form und Plattform hinausgehen – ist zum Teil eine eigene Disziplin geworden: das sogenannte Content Snacking. Die Kunst besteht darin, einen Content in mehrere Inhalte aufzuteilen, um während seiner Nutzungsdauer optimal von ihm zu profitieren.

Sehen wir uns zum Beispiel einmal ein Videointerview an, dessen Erstellung und Umsetzung einige Zeit in Anspruch genommen hat. Von diesem kann man nun Variationen in unterschiedlichen Formaten erstellen: Erklärvideos, Teaser von wenigen Sekunden, markante Punchlines, Videos über das Geschehen hinter den Kulissen, Wiederverwendung des Audios in Form eines Podcasts usw. Möglichkeiten gibt es viele. Diese Strategie der Mikroinhalte hilft dabei, den Haupt-Content in mehreren Formaten weiter zu verbreiten, um ihn während seiner Nutzungsdauer lebendig zu halten und damit seinen ROI deutlich zu erhöhen.

Zusammengefasst geht es beim Content Snacking darum, aus einem bestehenden Content mehrere Inhalte zu erschaffen und gezielter und kompakter auf andere Art und Weise zu verwenden. Wenn man einen Content in mehrere Häppchen („Snacks“) aufteilt, kann man damit in mehr Medien und auf mehr Kanälen präsent sein und somit eine breitere und genauere Zielgruppe erreichen. So kann man vor allem auf die unterschiedlichen Anforderungen der datenhungrigen sozialen Netzwerke mit unterschiedlichen Formaten (Videos, Storys, Bilderkarussells usw.) reagieren.

Und weil die sozialen Netzwerke die bevorzugte Plattform für diesen Content-Typ sind, der schnell konsumiert werden kann, haben sich zahlreiche große Unternehmen zur Generierung einer solchen Content-Flut ihre eigene interne „Content Factory“ aufgebaut. Um ihre Prozesse zu automatisieren, greifen diese „Factories“ auf Lösungen wie ein DAM zurück. Und zu Recht: Die Funktionen eines DAM sind nicht auf eine reine Mediathek begrenzt…

Von der Verbreitung über die Kapitelunterteilung bis hin zur Indexierung bietet ein DAM eine breite Palette an Funktionen, um Video-Content gewinnbringend zu nutzen. Und unter diesen Funktionen findet eine Content Factory auch alles, was sie benötigt, um visuellen Content in kleine „Snacks“ aufzuteilen: Extraktion einer Videosequenz, Export in unterschiedlichen Formaten wie einem animierten GIF, Veröffentlichung auf sozialen Netzwerken usw.

 

Atomic Content oder: Wie man Inhalte zusammenfasst

 

Content Snacking ist nicht die einzige Möglichkeit, die Marketingteams nutzen können, um Content wiederzuverwenden. Auch das Konzept des „Atomic Content“ ist inzwischen eine gute Option für das Recycling von Inhalten. Dieser sogenannte „atomare“ Content ist ein ganz kleiner Content-Teil, der dynamisch mit anderem Content zu einem neuen Inhalt zusammengefasst werden soll. Das ist praktisch das umgekehrte Vorgehen im Vergleich zur Strategie des Content Snacking, denn hier erstellt man sehr kleine Inhalte, die dann zu einem gehaltreicheren Content zusammengefügt werden.

Die Stärke dieser Strategie besteht neben der Wiederverwendung bereits bestehender Inhalte darin, ganz einfach einen personalisierten Content zu erstellen, um den Internetnutzern eine individuelle Erfahrung zu ermöglichen. Man spricht deshalb auch von „personalisierter Atomisierung“. Ein Begriff, der für Social-Media-Marketingexperten immer wichtiger wird und der bedeutet, die richtige Botschaft zur richtigen Zeit an die richtige Die Funktionen eines DAM auszuspielen.

Wie organisiert man Atomic Content in der Praxis? Nehmen wir an, dass wir über 2.000 Fotos in unserer Datenbank haben, darunter sowohl Stimmungs- als auch Produktbilder. Wenn man nun eine Atomisierungsstrategie anwendet, das heißt wenn man jedes Foto identifiziert, kalibriert und taggt, geben wir einer Erstellungssoftware (oftmals mit KI) die Informationen, die sie braucht, um eine Verbindung zwischen zwei Bildern herzustellen. Diese werden dann zusammengefügt, um einen neuen visuellen Content zu erschaffen. Wenn Ihr Produkt beispielsweise eine runde Brille ist und Sie als Zielgruppe urbane Frauen haben, können Sie beispielsweise ein Bild erstellen, das diese Brille in einer urbanen Umgebung zeigt. Das finale Bild wird aus bestehenden Inhalten erstellt, die für diesen Zweck bestimmt sind.

Bei der Atomisierung geht es nicht nur um die Wiederverwendung von Inhalten, sondern auch um die Erstellung personalisierter Inhalte.

 

Content-Strategie: Von einem Digital Asset Management können Sie bei der Wiederverwendung von Inhalten nur profitieren

 

Ergänzend zum Content Snacking benötigt somit auch ein Atomic Content ein DAM, um erfolgreich in die Praxis umgesetzt zu werden. Denn auch in diesem Fall bietet diese Lösung alle erforderlichen Funktionen: Indexierung und Tagging von Content, entweder manuell oder dank KI automatisch mithilfe von Schlüsselwörtern, Bearbeitung und Zusammenfassung von Assets (im Frontend und Backend), Veröffentlichung in zahlreichen Formaten usw.

Es zeigt sich also, dass die Indexierung und das Tagging der Inhalte in diesem Fall ausschlaggebende Vorgänge sind. Nur dadurch können die Bilder entsprechend dokumentiert werden, um dann im richtigen Moment identifiziert und wiederverwendet zu werden. Mithilfe dieser Metadaten kann das DAM so schließlich die richtigen Elemente miteinander verbinden.

Mit den im DAM richtig indexierten und vorbereiteten Assets wird die Erstellung einer speziellen Bildkomposition für den Black Friday zu einem überwiegend automatisierten Prozess. Auf Basis bereits erstellten und sortierten Micro-Contents ist es möglich, mit nur wenigen Klicks die gesamten Produktbilder einer E-Commerce-Website durch für den Black Friday gebrandete Bilder zu ersetzen.

Atomic Content oder Content Snacking – das DAM zeigt erneut, dass es viel mehr ist als nur ein Tool für die Content-Verwaltung; es trägt dazu bei, eine personalisierte und ansprechende Erfahrung zu schaffen. Das Digital Asset Management hilft den Marketingteams, den Lebenszyklus der Inhalte zu optimieren und deren Recycling zu industrialisieren.
Ob Sie sich nun für Atomic Content oder Content Snacking entscheiden – das DAM unterstützt Sie dabei.

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