Künstliche Intelligenz und Medien: Die DAM-Revolution

Immer mehr Entwickler suchen nach neuen Wegen, um KI in DAM-Lösungen zu integrieren. Aber was genau ist KI? Und wie kann sie in Digital Asset Management Lösungen integriert werden?

 

Künstliche Intelligenz und Medienanalyse

 

Künstliche Intelligenz zielt darauf ab, dass ein Programm Aufgaben ausführt, die menschliches Denken erfordern. In der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, genauer gesagt eines neuronalen Netzwerks, bezieht sich „Machine Learning“ auf das Lernen neuer Situationen und Kenntnisse durch ein Programm unter menschlicher Aufsicht. Das Ziel von Künstlicher Intelligenz ist es, eine echte Intelligenz zu imitieren mit Phasen des Verstehens, Lernens und der anschließenden Anwendung des erworbenen neuen Wissens.
Künstliche Intelligenz kann einer Vielzahl von Aufgaben zugeordnet werden: Übersetzung oder Textanalyse, mathematische Problemlösung, Diagnose (z.B. Medizin oder Computer), Bild- oder Videoanalyse.

 

Bereits zahlreiche Verwendungen

 

Die fortschrittlichsten DAM-Lösungen beinhalten heutzutage Künstliche Intelligenz in ihren Fähigkeiten. Mit den Funktionen der natürlichen Spracherkennung, Computer Vision, OCR, Sound Indexing kann die KI Wörter identifizieren, die in einem Text oder in einem Video geschrieben wurden. Künstliche Intelligenz kann selbst die Bedeutung eines Textes oder eines Gesprächs “verstehen”. Das Verstehen der natürlichen Sprache ermöglicht die Erstellung von Chatboxen auf Unternehmenswebsites und die Kommunikation „wie es ein Mensch tun könnte“. Es ist auch möglich, Videos in mehreren Sprachen automatisch zu untertiteln. Ein menschliches Korrekturlesen ist natürlich notwendig, aber die KI spart bereits viel Zeit.

Durch das Erkennen von Objekten, Tieren, Situationen, Landschaften, Emotionen und sogar Produkten kann eine KI automatisch verwandte Wörter, Kategorien und Elemente in einem Bild oder Video identifizieren und hinzufügen, um Metadaten und Asset-Klassifizierung zu erweitern. Durch einen spezifischen Lernmechanismus (Machine Learning) erstellen die Nutzer selbst ihre eigenen Keywords oder Kategorien, lehren KI und verbessern die Indexierfähigkeit der DAM-Mediathek.

Machine Learning findet auch andere Anwendungen: Bei Netflix spart die KI jedes Jahr 1 Milliarde Dollar ein, um die Kundenbindung aufrecht zu erhalten und die Kündigungsraten zu senken. Bei Amazon „lernt“ die KI, Ihnen immer bessere Empfehlungen zu geben. Sie ist auch das Herzstück von Amazons jüngsten Strategien. In einer Digital Asset Management (DAM)-Lösung geht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz über die Anreicherung von Assets hinaus und kann genutzt werden, um Nutzern Empfehlungen zu geben oder für die Analyse zur Datenvorhersage.

Entdecken Sie wie unsere Kunden die Wedia-Lösung und KI nutzen, um ihre Mediendateien zu bereichern

Eine KI kann Gesichtserkennung einsetzen, um Assets automatisch nach Personen zu klassifizieren. Sie suchen ein Foto mit einem bestimmten Model? Eine künstliche Intelligenz kann es für Sie suchen. Sie erkennt Personen in einem Video und kann selbst Gefühle auf Gesichter identifizieren. Diese Funktion ist entscheidend für die Suche und Moderation von Nutzerinhalten (User Generated Content). Durch die automatische Erkennung von Gesichtern, die Freude oder Lachen ausdrücken, ist es einfacher und schneller, die Mediendateien zu finden, die Ihre Produkte zur Schau stellen. Künstliche Intelligenzen werden in Zukunft sogar in der Lage sein, verschiedene Sprachniveaus zu erkennen, von der Umgangssprache bis hin zum gehobenen Sprachniveau.

 

Deep Learning: Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz

 

Mit der Entwicklung des Zugangs zu KI-Technologien wurden die Möglichkeiten des Deep Learning zu denen des Machine Learning hinzugefügt. Es geht nicht mehr nur um die Computerausbildung durch den Menschen, sondern auch um die autonome Lernfähigkeit der KI. Dank einer Reihe von iterativen Prozessen ist es möglich, dass eine Künstliche Intelligenz selbst die „logischste“ Lösung für ein bestimmtes Problem findet. Beim Deep Learning lernt die KI selbstständig mit einem oder mehreren Algorithmen, die „Maschine“ funktioniert fast wie ein echtes Gehirn, indem sie neue Konzepte entdeckt und analysiert. Google gelang es dank des Deep Learnings, Alphago zu entwickeln, das den Go-Weltmeister besiegte. Im Jahr 2012 gelang es einer weiteren künstlichen Intelligenz von Google, das Konzept des „Chats“ ohne menschliches Zutun selbst zu entdecken.

 

In letzter Zeit ist es das Programm “Deep Dream”, über das gesprochen wird. Dieses Programm ermöglicht es, den Deep-Learning-Prozess „live“ zu erleben, indem Sie die KI Formen und Ereignisse in einem Bild selbst interpretieren lassen. In einer DAM-Lösung könnte ein solcher Ansatz die KI dazu bringen, zu lernen, neue Mediendateien ohne menschliches Zutun zu klassifizieren und zu erkennen.

Category
Glossar Lösungen Wedia DE
Tags
Asset, DAM, Deep Learning, KI, Künstliche Intelligenz, Machine learning, Mediendateien

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