Zuletzt aktualisiert
22. November
2025
Von
Sara Jabbari
Dauer
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min
Veröffentlicht am
08. November 2022
Von
Sara Jabbari

Um den Datenschutz der Kunden zu gewährleisten, ist es erforderlich, eine Strategie für Erstanbieterdaten zu verfolgen und Transparenz hinsichtlich der Datenerfassungspraktiken zu schaffen. Durch den Einsatz einer Digital-Asset-Management-Lösung (DAM) als zentrale Datenquelle können große Unternehmen ihre MarTech-Lösungen integrieren, um auf Einwilligungen basierende Daten zu nutzen und gleichzeitig globale Vorschriften wie die DSGVO und den CCPA einzuhalten.
Kundendaten sind das wertvollste Kapital eines Unternehmens in der modernen Wirtschaft. Wenn globale Marken diese Daten richtig nutzen, können sie Marketingstrategien entwickeln, mit denen sie ihre Produkte bei der Zielgruppe effektiv bewerben.
Es gibt jedoch eine entscheidende Herausforderung. Globale Marken müssen diese Daten erheben und nutzen, wobei sie die Datenschutzbestimmungen strikt einhalten müssen.
Laut einer Umfrage von KPMG äußern 78 % der Verbraucher Bedenken hinsichtlich der Datenerhebung. Darüber hinaus vertrauen 40 % den Unternehmen nicht, dass sie ihre Daten ethisch einwandfrei verwenden.
In diesem Umfeld wird der Umgang Ihrer Marke mit dem Datenschutz der Kunden zu einem Wettbewerbsvorteil. In diesem Artikel wird untersucht, wie große Unternehmen Datenschutz und leistungsstarkes Marketing in Einklang bringen können.
Der Datenschutz bezieht sich darauf, wie Unternehmen personenbezogene Daten erheben, verwalten, schützen und nutzen. Dazu gehören Kontaktdaten, Benutzernamen, das Nutzerverhalten auf Websites, die Kaufhistorie und Finanzdaten.
Mit der Zunahme digitaler Interaktionen ist auch das Bewusstsein der Verbraucher für die Anfälligkeit von Daten gewachsen. Globale Marken müssen nun über grundlegende Schutzmaßnahmen hinausgehen und zu einem proaktiven Umgang mit Daten übergehen.
Praktischer Tipp: Überprüfen Sie Ihre derzeitigen Datenerfassungsstellen, um sicherzustellen, dass jede Information einen klaren, dokumentierten Zweck für den Verbraucher hat.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat im Mai 2018 weltweit neue Maßstäbe für den Datenschutz gesetzt. Sie gilt für alle Unternehmen, die mit Bürgern in der Europäischen Union in Kontakt stehen.
Die DSGVO basiert auf sechs Grundprinzipien:
Die Nichteinhaltung kann zu hohen Geldstrafen führen. Weltweit sind ähnliche Gesetze in Kraft getreten, wie beispielsweise der California Consumer Privacy Act (CCPA) und das brasilianische Datenschutzgesetz (LGPD).
Praktischer Tipp: Stellen Sie sicher, dass Ihr Marketingteam über eine zentrale Compliance-Checkliste verfügt, die den strengsten globalen Standards entspricht – unabhängig davon, wo sich Ihr Hauptsitz befindet.
Neue Vorschriften und Änderungen an den Plattformen haben die Möglichkeiten der Digital-Marketer bei der Gestaltung personalisierter Erlebnisse eingeschränkt. Etwa jeder fünfte Marketer nennt die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen als eines seiner wichtigsten strategischen Anliegen.
Führende Technologieanbieter haben Rahmenkonzepte eingeführt, die die Datenerfassung grundlegend verändern. Diese Veränderungen erfordern eine Umstellung in der Art und Weise, wie multinationale Unternehmen den ROI messen.
Mit den iOS-Updates von Apple wurde das „App Tracking Transparency“-Framework eingeführt. Dies bedeutet, dass Nutzer ausdrücklich zustimmen müssen, damit Apps ihre Aktivitäten in Apps und auf Websites anderer Unternehmen nachverfolgen dürfen.
Diese Änderung hat erhebliche Auswirkungen auf die Werbung in sozialen Medien. So ist beispielsweise die Verwendung von Tracking-Pixeln nun eingeschränkt, wodurch die Detailgenauigkeit der für die Anzeigenoptimierung verfügbaren Daten abnimmt.
Google und andere große Browser wie Safari und Firefox haben damit begonnen, Cookies von Drittanbietern auslaufen zu lassen. Diese Cookies wurden zuvor dazu verwendet, die Aktivitäten der Nutzer im Internet zu verfolgen.
Durch die Abschaffung von Cookies von Drittanbietern können Werbetreibende nicht mehr ohne Weiteres den gesamten Online-Verlauf eines Nutzers einsehen. Marketingteams müssen nun neue Wege finden, um die Absichten der Nutzer zu erfassen.
Praktischer Tipp: Richten Sie Ihr Budget neu aus – weg von der Abhängigkeit von Daten Dritter und hin zur Nutzung eigener Daten.
Großunternehmen können auch durch eine Neuausrichtung ihres Fokus weiterhin hohe Leistungen erzielen. Das Ziel besteht darin, eine Beziehung aufzubauen, die auf Vertrauen basiert, anstatt die Nutzer stillschweigend zu überwachen.
Transparenz stärkt das Vertrauen der Verbraucher. Globale Marken sollten genau offenlegen, wie sie Daten nutzen wollen, und versprechen, Informationen niemals an Dritte zu verkaufen.
Stellen Sie sicher, dass Ihre digitalen Angebote den Nutzern einfache Möglichkeiten bieten, sich für oder gegen den Erhalt von Mitteilungen zu entscheiden. Vertrauen entsteht, wenn der Verbraucher das Gefühl hat, die Kontrolle über seine Daten zu haben.
Verbraucher sind eher bereit, Daten weiterzugeben, wenn sie dafür einen klaren Vorteil erhalten. Dies wird als „Wertetausch“ bezeichnet.
Disney nutzt beispielsweise ein MagicBand-System. Die Träger geben Profildaten preis und profitieren im Gegenzug von der Bequemlichkeit, Hotelzimmer zu öffnen und nahtlos einzukaufen.
Erstanbieter-Daten sind Informationen, die direkt von Ihrer Zielgruppe erhoben werden. Diese Daten sind zuverlässiger, genauer und kostengünstiger als Daten aus externen Quellen.
Vermarkter, die First-Party-Daten in den Vordergrund stellen, erzielen oft deutlich höhere Umsätze. Diese Daten stammen von E-Mail-Abonnenten, Feedback-Umfragen und direkten Interaktionen auf der Website.
Praktischer Tipp: Setzen Sie eine Digital-Asset-Management-Lösung (DAM) ein, die als Schnittstelle für Ihren MarTech-Stack fungiert.
Ein großes Unternehmen muss alle Datenquellen auf einer einzigen Plattform zusammenführen. Dies ermöglicht eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen.
Eine Lösung wie Wedia ermöglicht es Ihnen, Ihre bestehenden Systeme über API-Konnektoren zu integrieren. Sie dient als zentrale Datenquelle für Ihre Assets und die damit verbundenen Daten.
Sie können beispielsweise Kundendaten aus Ihrem CRM abrufen, um personalisierte Inhalte über Ihr CMS direkt über Wedia bereitzustellen. Erfahren Sie mehr über Wedia.
Praktischer Tipp: Zentralisieren Sie Ihre Bilddaten und Kundendaten, um sicherzustellen, dass personalisiertes Marketing stets auf den aktuellsten Einwilligungsdaten basiert.
Marketingteams können den Erfolg weiterhin anhand datenschutzkonformer Kennzahlen messen. Konzentrieren Sie sich auf Klickraten, Kosten pro Lead (CPL) und Kosten pro Akquisition (CPA).
Anhand dieser Kennzahlen können Sie erkennen, ob Ihre Zielgruppe Ihre Botschaft annimmt. Dazu ist kein invasives Tracking persönlicher Daten im Internet erforderlich.
Verfolgen Sie den Weg Ihrer Kunden von der ersten Wahrnehmung bis hin zur Kundenbindung. Erfahren Sie, wie Sie eine Customer Journey Map erstellen.
Praktischer Tipp: Verlagern Sie den Schwerpunkt Ihrer Analysen von der Frage „Wer ist der Nutzer?“ hin zu „Wie interagiert der Nutzer mit unseren Markenelementen?“.
Über die reinen Werbekennzahlen hinaus müssen globale Marken messen, wie das Publikum auf visuelle Inhalte reagiert. Dies liefert Erkenntnisse darüber, welche Formate, Farben und Lifestyle-Bilder das größte Engagement hervorrufen.
Großunternehmen nutzen DAM-Plattformen, um Analyse-Dashboards zu erstellen. Diese Tools helfen Marketingfachleuten dabei, zu ermitteln, welche Inhalte für bestimmte Kanäle oder Gerätetypen am besten geeignet sind.
Durch die Kombination von Customer-Journey-Daten mit Daten zur visuellen Performance können Sie Ihren Marketing-ROI steigern. Entdecken Sie jetzt alle Lösungen von Wedia.
Praktischer Tipp: Nutzen Sie Analysen auf Asset-Ebene, um besonders erfolgreiche kreative Themen zu identifizieren, die bei Ihren Zielgruppensegmenten Anklang finden.
F: Was versteht man unter Datenschutz im digitalen Marketing?
A: Der Datenschutz bezieht sich auf die ethischen und rechtlichen Grundsätze bei der Erhebung und Verwaltung von Verbraucherdaten. Dazu gehört, dass personenbezogene Daten wie das Verhalten auf der Website und die Kaufhistorie nur mit ausdrücklicher Einwilligung verwendet werden.
F: Inwiefern trägt eine DAM-Lösung zum Datenschutz bei?
A: Eine DAM-Lösung wie Wedia dient als zentrale Informationsquelle. Sie lässt sich in Ihren MarTech-Stack integrieren und stellt sicher, dass personalisierte Inhalte ausschließlich auf der Grundlage konformer Erstanbieter-Daten bereitgestellt werden.
F: Was sind First-Party-Daten und warum sind sie wichtig?
A: First-Party-Daten sind Informationen, die Ihr Unternehmen direkt von Ihrer Zielgruppe erfasst. Sie sind zuverlässiger als Third-Party-Daten, da sie tatsächliche Interaktionen mit Ihrer Marke und Ihren Produkten widerspiegeln.
F: Warum werden Cookies von Drittanbietern auslaufen?
A: Browser stellen die Verwendung von Cookies von Drittanbietern schrittweise ein, um den Datenschutz der Nutzer zu verbessern. Diese Umstellung verhindert, dass Werbetreibende Nutzer ohne deren Wissen oder Zustimmung über verschiedene Websites hinweg nachverfolgen können.
F: Ist die Einhaltung der DSGVO im Jahr 2026 noch relevant?
A: Ja, die DSGVO bleibt der maßgebliche Standard für den weltweiten Datenschutz. Multinationale Unternehmen müssen sich an ihre Grundsätze der Transparenz und der Datenminimierung halten, um erhebliche Geldstrafen zu vermeiden.
F: Können globale Marken Inhalte auch ohne aufdringliches Tracking personalisieren?
A: Marken können Inhalte personalisieren, indem sie First-Party-Daten nutzen und die Interaktion mit Rich-Media-Inhalten analysieren. Dies ermöglicht relevante Erlebnisse, die auf dem direkten Nutzerverhalten basieren, anstatt auf webseitenübergreifendem Tracking.
F: Was ist der Vorteil einer Cookie-freien Marketingstrategie?
A: Eine Strategie ohne Cookies stärkt das Vertrauen der Verbraucher. Sie zwingt Marken dazu, sich auf sinnvolle Interaktionen und Erhebungsdaten zu stützen, was häufig zu einer höheren Kundenbindung und besseren Konversionsraten führt.
F: Wie wirken sich Datenschutzbestimmungen auf Werbung in sozialen Medien aus?
A: Vorschriften wie Apples ATT-Framework schränken die Menge an Tracking-Daten ein, die soziale Plattformen erfassen dürfen. Marketingfachleute müssen sich auf verifizierte Domains und Conversion-APIs konzentrieren, um die Wirksamkeit ihrer Kampagnen aufrechtzuerhalten.
Die Balance zwischen Kundendatenschutz und datengestütztem Marketing ist keine Frage der Wahl mehr, sondern eine geschäftliche Notwendigkeit. Indem sie First-Party-Daten in den Vordergrund stellen und ein DAM als zentrale Datenquelle nutzen, können globale Marken wirkungsvolle, personalisierte Erlebnisse bieten, die die Grenzen der Verbraucher respektieren und strenge regulatorische Standards erfüllen.
Erfahren Sie, wie Wedia globale Marken dabei unterstützt, die Herausforderungen eines datenschutzkonformen, datengesteuerten Marketings zu meistern. Vereinbaren Sie eine individuelle Demo und eine strategische Beratung.