Schlüsselzahlen des E-Commerce während COVID-19

Infografik: Das Wachstum des E-Commerce während COVID-19

Da Geschäfte, die nicht systemrelevant sind, geschlossen waren und Leute während der COVID-19-Pandemie zu Hause bleiben mussten, waren Unternehmen weltweit gezwungen, sich diesen neuen Umständen schnell anzupassen und auf das geänderte Konsumentenverhalten zu reagieren. Wie hat sich das Vertrauen auf digitale Lösungen auf das Online-Shopping und E-Commerce seit Beginn dieser Pandemie ausgewirkt?

Infografik: Das Wachstum des E-Commerce während COVID-19

In dieser Infografik haben wir einige wichtige Statistiken zusammengefasst, um die Auswirkungen von COVID-19 auf den E-Commerce und das Kaufverhalten in Frankreich, den USA und Deutschland in den Monaten März und April 2020 aufzuzeigen. Dabei betrachten wir Daten hinsichtlich der Veränderung von Website-Traffic, Online-Käufen und Umsatz, und analysieren, ob das Online-Umsatzwachstum sich in allen Branchen und über alle Produkte/Services hinweg gleichermaßen zeigt.

 In den USA sind Online-Käufe um 50 % gestiegen und E-Commerce-Websites haben bis Mitte April ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 68 % verzeichnet. Dies zeigt, dass mehr Menschen online einkaufen oder mehr Geld online ausgeben. Das gilt ebenso für Frankreich, wo der Internet-Traffic um 70 % und die Nutzung von Sozialen Netzwerken um 61 % gestiegen sind. Dies resultierte in einem Anstieg der Online-Conversions auf allen Online-Marktplätzen und E-Commerce-Websites, von denen 18 % einen höheren Umsatz verzeichneten. In Deutschland kaufte sogar eine von fünf Personen online ein, wobei sich viele für die Abholung vor Ort entschieden: Online-Käufe mit Filialabholung stiegen um 71 %.

 Natürlich stieg der E-Commerce nicht in allen Branchen und allen Ländern gleichermaßen an, außer im Online-Lebensmittelhandel, der sich zu einer essenziellen Einrichtung entwickelte und weltweit höheren Traffic und Umsatz verzeichnete – jedoch gelegentlich nicht der Nachfrage nachkommen konnte. Viele E-Commerce-Websites für Bekleidung, Sportausrüstung, Elektronik, Unterhaltungsangebote, Möbel- und Heimausstattung und DIY-Märkte verzeichneten in den letzten Wochen einen Anstieg der Onlinebesuche und -transaktionen. Das spiegelt ein verändertes Einkaufsverhalten wider, da die Menschen sich auf die Isolationszeit vorbereiteten.

 Nachdem die Konsumenten ihre Homeoffices mit Büromaterialien und -elektronik ausstatteten, Sportausrüstung kauften, um zu Hause fit zu bleiben, Garten- und Hausdekoration bestellten, um die Zeit gut zu nutzen und weiterhin Kleidung und Accessoires online bestellten, beobachten wir jetzt eine langsame Veränderung des Käuferverhaltens und sogar eine Rückkehr zu normalen Einkaufsgewohnheiten. Darüber hinaus zeigen die Daten, dass dieses Konsumentenverhalten wahrscheinlich nicht einfach wieder verschwindet und dass Konsumenten auch nach der Pandemie weiterhin online einkaufen und Geld ausgeben werden.

 Wenn Ihr Unternehmen über einen Online-Store verfügt oder Sie mit Ihrem Einzelhandelsgeschäft online gehen wollen, ist jetzt die optimale Zeit, Ihre Online-Präsenz auszubauen und die digitale Erfahrung potenzieller Kunden zu verbessern. Stellen Sie sicher, dass Sie auf allen Kanälen der Kundenerfahrung konsistent auftreten, denn Online-Shopper kommen mit Ihrer Marke und Ihren Produkten an vielen Stellen in Berührung. Traditionell möchten Kunden mindestens 8 Produktbilder pro Einkauf sehen, deshalb ist es ratsam, mit ihnen auf allen Social-Media-Plattformen, Apps und E-Commerce-Website zu interagieren. Content wie digitale Anzeigen, Videos oder Produktbilder sollten also immer im richtigen Format für das jeweilige Gerät gestaltet werden und natürlich an den lokalen Markt (Zielgruppe, Standort und Sprache) angepasst sein, wenn Ihre E-Commerce-Website in verschiedenen Ländern aktiv ist. Eine konsistente und ansprechende Kundenerfahrung ist ausschlaggebend für die Umsatzsteigerung, jedoch heißt das nicht, dass Zeit- und Ressourcenknappheit Sie davon abhalten sollten, reichhaltigen Content für den jeweiligen Kanal zu erstellen, anzupassen und zu liefern.

 Digital-Asset-Management-Lösungen (DAM) sollen Einzelhandels- und E-Commerce-Unternehmen dabei helfen, diese Herausforderungen zu meistern. Sie unterstützen die gesamte Medien-Supply-Chain, sodass Sie Ihre Marke und Produkte effizient auf den Markt bringen, mit Kunden an allen Berührungspunkten interagieren und die beste digitale Einkaufserfahrung bieten können – global und in großem Umfang. Die Omnichannel-Kundenerfahrung ist möglicherweise einer Ihrer größten Herausforderungen, aber sie ist jetzt auch eine große Chance für Ihr Unternehmen.

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