DAM und Bilder SEO Strategie

Unterstützung Ihrer Bilder SEO Strategie durch das DAM

Bilder und Videos spielen bei SEO eine immer wichtigere Rolle. Wir sehen uns an, wie Suchmaschinen Ihre Bilder analysieren, wie Sie sie optimieren können, um mehr organischen Traffic zu generieren und wie ein DAM Ihre SEO Strategie unterstützen kann.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Wir wissen alle, wie wichtig Bilder beim Erzählen einer Geschichte sind. Unter anderem machen Bilder eine Seite visuell attraktiver, erwecken die Aufmerksamkeit der Besucher und können innerhalb weniger Sekunden eine Botschaft transportieren.

Deshalb ist visuelles Marketing ein Hauptbestandteil des Marketing-Mix. Bilder und visueller Content spielen eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der Kundenerfahrung und bei der Steigerung von Conversion Rates.

Forschungen haben ergeben, dass die  Wahrscheinlichkeit, dass jemand einen Inhalt liest, um 80 % steigt, wenn ein farbiges Bild enthalten ist und dass sie ihn dadurch zu 65 % wahrscheinlicher im Kopf behalten. Das zeigt die positive Wirkung von Bildern auf die Nutzererfahrung.

Wie sich Bilder SEO auf die gesamte SEO auswirkt

Die SEO-Algorithmen von Google legen besonderen Wert auf die Nutzererfahrung. Dafür evaluiert Google Metriken wie die Bounce-Rate, die Sitzungsdauer sowie die Ladegeschwindigkeit. 

Genauso spielen Bilder eine wichtige Rolle dabei, wie die Nutzererfahrung von Suchmaschinen bewertet wird, auch wenn ihre Rolle für die SEO immer noch oft unterschätzt wird.

Ganz gleich, wie visuell ansprechend Ihre Bilder für den Leser sein mögen, wenn Sie nicht suchmaschinenoptimiert sind, geht Ihnen ein wichtiger Teil der SEO verloren.  Und sie verpassen hochqualitativen organischen Traffic!

Verstehen, wie Suchmaschinen Ihre Bilder „sehen“

Suchmaschinen „sehen“ Bilder nicht so wie es menschliche Besucher tun.

Auch wenn es stimmt, dass Suchmaschinen verstärkt KI nutzen, um das Innenleben der Bilddateien zu analysieren, haben sie nicht immer die Ressourcen zum Auslesen aller Details. Sie stützen sich daher immer noch auf beschreibende Metadaten.

Was bedeutet das für Sie?

Um Ihr SEO-Ranking letztendlich zu verbessern, müssen Sie den Suchmaschinen helfen, Ihr Bild zunächst zu finden und es dann zu indexieren, indem Sie die richtigen Keywords für die Metadaten nutzen. Genauer gesagt heißt das, dass Sie für jedes Bild einen passenden Alt-Text (alternativen Text) sowie einen SEO-freundlichen und visuell lesbaren Dateinamen (auch Slug genannt) eingeben müssen.

Von Nutzerfreundlichkeit bis zu Crawler-Optimierung

Alt-Text (oder alternativer Text) ist das, was angezeigt wird, wenn ein Bild von einem Browser grafisch nicht korrekt abgerufen werden kann. Er beschreibt die Bedeutung des Bildes in Worten. 

Er hatte ursprünglich zwei Ziele: Er sollte bei Verbindungen mit niedriger Bandbreite genutzt werden und Bilder zugänglicher machen. Wenn der Website-Besucher beispielsweise sehbehindert ist und die Text-to-Speech-Funktion nutzt, wird direkt auf den Alt-Text zugegriffen. 

Anders als bei URL-Pfaden werden Dateinamen der Bilder normalerweise dem Endnutzer nicht direkt angezeigt. Allerdings werden Sie sie sehen, wenn sie ein Bild direkt in einem neuen Tab öffnen oder wenn Sie es durch die Bildsuche auf Google finden. Eine gute Dateibenennungsstrategie ermöglicht Suchmaschinen, die Bedeutung und den Kontext eines Bildes zu analysieren. Beispielsweise ist „bike-blue-kids.jpg“ sehr viel suchmaschinenfreundlicher als „E039483.jpg”.

Wenn Metadaten und Dateinamen konsistent richtig eingegeben werden, können Suchmaschinen Ihre Bilder effizienter auslesen und indexieren.

Dasselbe gilt auch für Videos. In Kombination mit anderen Medien auf der Seite unterstützt Video-Content mit den passenden Metadaten die Crawler-Funktion und zeigt Suchmaschinen, dass Ihre Website hochwertigen, inhaltsstarken Content enthält, der für Suchanfragen relevant ist.

„Need for Speed“

Wenn Sie Ihre Bilder für das Internet vorbereiten, müssen Sie auch das Bild selbst berücksichtigen. Hochauflösende Bilder sind gut für HD-Bildschirme geeignet, aber sie erhöhen auch enorm die Ladezeit der Website. Langsames Laden erhöht Ihre Bounce Rate und wirkt sich negativ auf Ihr SEO-Ranking aus (ganz abgesehen von der Conversion Rate).

Sie müssen unterschiedliche Bildervarianten für jedes Endgerät erstellen, um schnelles Laden und eine optimale Benutzererfahrung zu ermöglichen.

Wenn Sie die Größe eines Bildes anpassen, müssen Sie überlegen, welches der wichtigste Teil (der Point-of-Interest) davon ist und sichergehen, dass der Fokus auch bei der zugeschnittenen oder bearbeiten Version weiterhin darauf liegt.

Sie müssen außerdem darauf achten, dass Sie das passende Bildformat (JPEG vs. PNG usw.) verwenden und dass das Bild optimal komprimiert ist. Google fördert beispielsweise aktiv das alternative WebP-Format, das für die Webleistung und SEO einige Vorteile bietet. Jedoch wird es derzeit nur von Chrome oder Opera Browsern unterstützt, sodass responsives Design und SEO-Herausforderungen noch komplexer werden.

Warum ein DAM die smartere Lösung ist

Sind wir mal ehrlich: Bilder manuell SEO-freundlich zu machen, ist mühsam, zeitaufwändig und fehleranfällig. Und es ist nur bis zu einer gewissen Anzahl möglich. Zum Glück gibt es eine smartere Möglichkeit, dies in großem Volumen umzusetzen.

Mit einem DAM kann der Prozess zum Erstellen von unterschiedlichen Bildvarianten in großer Anzahl automatisiert werden.

Dadurch wird das responsive Design unterstützt und garantiert, dass Sie ein optimales Nutzererlebnis schaffen, unabhängig vom Endgerät. Das DAM stellt verschiedene Größen- und Formatvarianten zur Verfügung. Es nutzt außerdem KI, um den Point of Interest eines Bildes festzulegen und schneidet es unter Beibehaltung dieses Fokuspunktes automatisch zu. Das DAM komprimiert dann das Bild automatisch auf die ideale Dateigröße, sodass die perfekte Balance zwischen Bildqualität und Ladezeit entsteht.

Die vom DAM automatisch erstellten Variationen erleichtern auch die Produktkonfigurationsstrategie – wenn Sie zum Beispiel dasselbe Produkt in unterschiedlichen Farben anbieten. Zudem können Sie mit zahlreichen Varianten die unterschiedlichsten Anwendungen unterstützen, wie mobil optimierte Hero Images und Visual Shopping.

Das DAM benennt automatisch alle Dateiausgaben mit beschreibenden Elementen neu und schlägt passenden Alt-Text vor – so sind Ihre Metadaten immer SEO-optimiert und nutzerfreundlich.

Und der Lohn dafür? Wesentlich weniger Aufwand und Zeiteinsatz für Sie. Die Fehleranfälligkeit wird drastisch reduziert. Sie haben die innere Sicherheit, dass Sie über einen zukunftsfähigen Prozess für die SEO-Optimierung Ihrer Bilder in großem Umfang verfügen. All das zeigt sich schließlich in einem besseren SEO Ranking und bringt organischen Traffic auf Ihre Website.

Expertengespräch

Olivier Grenet, CTO, Wedia

Wir haben mit Olivier Grenier, CTO bei Wedia, gesprochen, um detaillierte Einblicke zu erhalten, wie Wedia seinen Kunden hilft, ihre Bilder SEO Strategie zu verbessern.

Können Sie uns einige Beispiele nennen, wie Wedia Marken bei ihrer Bilder SEO Strategie hilft?

Wedia führt viele spezielle automatische Prozesse durch, um die SEO eines Bildes zu verbessern. Neben der automatischen Benennung von Dateien und dem Hinzufügen von Alt-Text mit sorgfältig ausgewählten Daten, stellen wir auch eine perfekte Version jedes Bildes bis ins kleinste Pixel sicher, unabhängig von der Größe des Ansichtsfensters, der Auflösung und den Abrufmöglichkeiten. Indem wir hochmoderne Bildkompressionstechnologien nutzen, entfernen wir alle überflüssigen Daten aus den Bildern, um eine optimale Ladegeschwindigkeit zu garantieren.

Wir speichern auch EXIF-Daten, die Google nutzt, um die Medienindexierung zu verbessern. Zudem nutzen wir das Open-Graph-Protokoll, um Suchmaschinen ein besseres Verständnis davon zu geben, was auf dem Bild zu sehen ist.

Wie entwickelt sich die Rolle des Bildes in der Customer Journey?

Wir sehen ein steigendes Interesse an KI-unterstützten, visuellen Suchen: „Ich möchte dieses Kleid haben oder diese Schuhe, die ich in der Instagram-Story oder sogar auf der Straße gesehen habe. Bitte finde das für mich.“

Suchmaschinen werden diese Möglichkeiten demnächst allgemein verfügbar machen. Als DAM ist es unsere Aufgabe, den Suchmaschinen Bilder zur Verfügung zu stellen, die perfekt für KI-Prozesse geeignet sind. Die neuen Suchmöglichkeiten werden ein weiterer Berührungspunkt während der Customer Journey sein und wir müssen relevante Bilder für die entsprechende Phase in der Journey anzeigen: zum Kontext passende Bilder, E-Commerce-geeignete Bilder mit anklickbaren Hotspots, starke Zoom-Möglichkeiten und so weiter.

Aber was am meisten erwartet wird, ist die Einführung von 3D-fähigen, VR-angepassten Bildern: Die Welt verändert sich von flachen, statischen Bildern hin zu reichen, immersiven Erfahrungen. Neue Geräte mit Augmented-Reality-Möglichkeiten verbreiten sich schnell.

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