8 wichtige technologische Innovationen

Die Entwicklung des Digital Asset Management: Innovative Technik

Die DAM-Plattformen haben sich seit geraumer Zeit bewiesen und zu leistungsfähigen Tools für Marketing-, Vertriebs- und Handelsaktivitäten entpuppt. Diese moderne und komplexe Technologie, die heute zur Rationalisierung der Omnichannel-Strategien globaler Unternehmen eingesetzt wird, basiert auf dem Digital Asset Management, welches technische Innovationen nutzt, um den Herausforderungen globaler Marken gerecht zu werden. Der zweite Artikel unserer Serie befasst sich mit den zahlreichen technologischen Erfolgen, die das DAM in den Unternehmen verzeichnen konnte, um den Wert dieser zu steigern und sich in der Praxis bewährt zu machen.  Schauen wir uns diese verschiedenen technologischen DAM-Innovationen mal gemeinsam an.

Im ersten Artikel unserer Serie „Die Entwicklung der Digital Asset Management-Systeme“ haben wir erfahren, wie das DAM seinen Platz in den MarTech-Stacks der Unternehmen sowie im täglichen Leben der Marketingexperten eingenommen hat. Dieser Wandel vollzog sich jedoch nicht über Nacht. Die modernen DAM-Plattformen, von denen sich viele in Richtung „MACH“-Architektur bewegen (Microservices, API-gesteuert, Cloud, Headless) sind das Ergebnis unterschiedlicher Fortschritte und Innovationen. Welche Fähigkeiten hat das DAM integriert, um sich den wachsenden Kundenansprüchen anzupassen und ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten?

8 wichtige technologische Innovationen der DAM-Plattformen

1. Universelle Medienunterstützung: jenseits etablierter Dateitypen

Zu Beginn unterstützten DAM-Systeme lediglich grundlegende Dateitypen wie Fotos und Videos. Da der Inhalt jedoch im Laufe der Zeit immer wichtiger wurde, mussten die Marken diese immer vielfältiger gestalten, um ihre Kunden zu binden und sinnvolle Interaktionen zu schaffen. Ein einfaches Bild oder Datenblatt reicht schon lange nicht mehr aus, um für ein Produkt zu werben. Die Unternehmen sahen sich gezwungen reichhaltige Medien für mehrere Vertriebskanäle zu produzieren: POS-Unterlagen, Branding-Elemente, 3D-Dateien, 360°-Inhalte, Produktverpackungsaufnahmen usw. Um stets relevante Inhalte anzubieten, begannen die DAM-Plattformen, diese bewährten und neuen Dateiformate zu unterstützen, um sich zu einer „Single Source of Truth“-Quelle für alle Marketing- und Marken-Assets zu erheben, unabhängig von Größe, Typ (Bild, Audio, Video usw.) oder Format (JPEG, PNG usw.) der Dateien. Einige der beliebtesten Dateiformate der DAM-Lösungen finden Sie in dieser Infografik.

2. Künstliche Intelligenz: Automatische Medienindizierung

Als das Digital Asset Management begann, immer mehr unterschiedliche Medien zu unterstützen, stellte die Indizierung dieser Assets sowie die Suche nach relevanten Inhalten eine wahrhafte Herausforderung dar. So war zumindest der Stand der Dinge, bevor die künstliche Intelligenz (KI) ihren Eintritt machte. Als KI-Funktionen in die DAM-Plattformen zuerst integriert wurden, konnten die Inhalte erstmals automatisch klassifiziert und zuverlässig geortet werden. Durch das Scannen von Bildern und Videos konnte die KI Szenentypen, Stimmungen, Personen, Altersgruppen, bestimmte Produktmodelle usw. erkennen, was die anschließende Suche wesentlich einfacher und effizienter machte. Die Auswertung der Daten durch eine KI hat bewiesen, dass DAM-Lösungen in der Lage sind, geringwertige Aufgaben wie die Zuweisung von Metadaten zu automatisieren und somit Marketinginitiativen zu beschleunigen, anstatt diese zu verlangsamen.

3. Eine weitere wichtige Marketing-DAM-Innovation: erweiterte Videofunktionen

Das Digital Asset Management hat sich im Laufe der Zeit stark weiterentwickelt, um neuen Trends zu folgen. Eines der wichtigsten Prinzipien des digitalen Marketings war diesbezüglich wohl das „Videomarketing“. Da das Videomarketing bei Unternehmen und der kommenden Verbrauchergeneration – auch Generation Z genannt – besonders beliebt ist, mussten DAM-Plattformen mit der wachsenden Nachfrage nach diesem beliebten digitalen Marketingformat Schritt halten. Die DAM-Anbieter begannen somit, Videofunktionen zu integrieren, die weit über die reine Speicherung hinausgingen. Zu diesen Funktionen gehörten die Erstellung von Video-Playlisten, Video-Chaptering, interaktive CTAs, Tokenisierung, automatische Transkripte und Übersetzungen, Video-Workflows und -Genehmigungen, um nur einige Beispiele zu nennen …

4. Content-Verteilung: ‚individuell erstellen und überall veröffentlichen‘

Da die Zentralisierung, Organisation und der Zugriff auf digitale Contents über eine einzige Schnittstelle eine komplexe Herausforderung darstellte, stieß das DAM auf ernsthafte Probleme. Die Verbraucher nutzen mehrere Kanäle und Geräte, um mit ihren Lieblingsmarken zu interagieren und bei diesen zu kaufen. Die DAM-Lösungen mussten somit mehr sein, als nur eine Referenz des Asset Managements der Unternehmen. Die optimale Kundenerfahrung stand nun im Mittelpunkt der digitalen Marketinginitiativen, wobei die konsistente Bereitstellung von Inhalten wie Bildern und Videos im richtigen Format und in optimaler Qualität eine Notwendigkeit darstellte. DAM-Plattformen begannen, Verbreitungsfunktionen zu integrieren und mit Content Delivery Networks zusammenzuarbeiten, um Inhalte nahtlos über verschiedene Kontaktpunkte sowie digitale Erlebnisse für ihre Zielgruppen bereitzustellen.

5.  Integrationen und APIs: DAM-Integration in ein breiteres Ökosystem

Die Bereitstellung von Assets auf unterschiedlichen Marketing- und Vertriebskanälen stellte eine weitere wichtige Innovation für das DAM dar: Integrationen und APIs. Die Veröffentlichung von Content setzte vor allem die umfassende Integration des DAM mit den zentralen Bausteinen der geschäftlichen Informationssysteme voraus. Das DAM musste mit unterschiedlichen Anwendungen verbunden sein und in diese integriert werden, um Content auf Websites, E-Commerce-Sites, Apps, Social-Media-Publishing-Tools oder Marketing-Automatisierungsplattformen der Unternehmen zu veröffentlichen. Außerdem mussten wichtige Kunden- oder Produktinformationen von einem PIM, CRM, ERP oder einer Datenplattform abgefragt werden können, um diese Kundenerlebnisse bereichern und optimieren zu können. Um den Kunden die besten digitalen Omnichannel-Erlebnisse bieten zu können, musste das DAM in das digitale Ökosystem der Unternehmen durch leistungsstarke Integrationen und APIs eingebunden werden.

6. Analytik: sehr viel mehr als nur die interne DAM-Nutzung

Während interne Analysen, wie die Aufschlüsselung der Nutzer und Assets, eines DAM-Systems bereits frühzeitig Anwendung fanden, wurde es mit der Einführung von DAM-Funktionen für digitale Erlebnisse entscheidend für Marken, zu verstehen, wie Kunden mit ihren Inhalten interagieren. Analysefunktionen zur Erfolgsmessung für Content waren notwendig, um die Content-Produktion zu verwalten und die Interaktion mit dem Kunden über die gesamte Customer Journey hinweg zu optimieren und zwar an allen Kontaktpunkten. Diese neuen Analysemöglichkeiten ergänzten bestehende Analysesysteme, wie die Web- und Publikumsanalyse (CDP, CRM …), was den Kunden zu wichtigen medien- und publikumsbezogenen Erkenntnissen verhalf. Mit fortschrittlichen Analysen und dem DAM können Unternehmen jetzt besser verstehen, wie die unterschiedlichen Assets auf den verschiedenen Märkten, Kanälen und in den Kundensegmenten abschneiden. Letztendlich konnten sie ihre Marketingeffizienz verbessern und den ROI ihrer Assets somit belegen.

7. Dynamische Assets und Atomic Content: Machen Sie sich bereit für eine „automatische“ Personalisierung

„Den richtigen Inhalt zur richtigen Zeit der richtigen Person anbieten“. Auch wenn Sie nur wenig über das DAM wissen, ist Ihnen dieser Satz in den letzten Jahren wahrscheinlich bereits zu Ohren gekommen. Die Optimierung von Inhalten für ein bestimmtes Gerät oder einen bestimmten Kanal war eine unverzichtbare Entwicklung im DAM. Als jedoch die Personalisierung zur obersten Priorität der digitalen Marketer wurde, musste das DAM auf dieser Fähigkeit weiterhin aufbauen. „Dynamischer“ oder „Atomic Content“ ermöglichte Unternehmen, mehrere Asset-Varianten zu generieren, um alle Nutzererlebnisse dynamisch mit persönlichen Inhalten zu bereichern. Die Inhalte konnten nicht nur auf der Grundlage des technischen Hintergrundes sondern auch auf der des Benutzerkontextes und -verhaltens angepasst werden, um mit einem einzigen Master-Asset für mehrere individuelle Erlebnisse zu sorgen. Mit den dynamischen Inhalten wurden ebenfalls Techniken, wie „Smart Cropping“, Hintergrundentfernung, Farbersatz, dynamisch anpassbare Vorlagen usw. eingeführt, um die unterschiedlichen Varianten zu erstellen.

8. Produktansichten: Förderung des E-Commerce-Trends

In den letzten Jahren konnten wir im Rahmen der Pandemie einen Boom im E-Commerce sowie eine Verlagerung auf ein digitales Arbeits- und Shopping-Verhalten erleben. Die Rolle der Produktmarketing-Assets ist wichtiger denn je: Die Kunden müssen mehrere Bilder eines Produkts sehen können, um Ihre Kaufentscheidung treffen zu können. Hierbei handelt es sich um funktionale Produktbilder, wie die Abbildung der Verpackung sowie 360°-Ansichten, aber auch sorgfältig zusammengestellte Anwendungsbeispiele und inspirierende Bilder oder Videos, die die Kaufentscheidung beeinflussen können. DAM-Systeme, die eine „Produktansicht“ bieten, unterstützen Marken bei der effektiven Verwaltung dieser visuellen Inhalte und ermöglichten ihnen, sicherzustellen, dass alle notwendigen und markenkonsistenten Bilder für eCommerce- und Marketplace-Plattformen sowie andere Vertriebskanäle zur Verfügung standen.

 

Dies sind zwar nur einige Beispiele für technologische DAM-Innovationen, aber eines ist sicher: Die Innovation steht im Herzen des DAM, was auch in Zukunft weiterhin und sogar noch intensiver der Fall sein wird. DAM-Anbieter, die sich neue Technologien und Möglichkeiten zunutze machen, um die größten Herausforderungen der Marketer zu lösen, werden auch in Zukunft die Nase vorn haben. Bei Wedia hat sich unser Forschungs- und Entwicklungsteam vor allem darauf konzentriert, unseren Kunden ein DAM der nächsten Generation zu bieten, das neue Trends unterstützt und bessere Erfahrungen ermöglicht, sowohl innerhalb als auch außerhalb des DAM.



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