Wie können globale Marken die Omnichannel-Kundenreise meistern?

Zuletzt aktualisiert

22 Sep

2025

Von

Steffin Abraham

Dauer

x

min

Veröffentlicht am

22. September 2021

Von

Lynn Klemke

Wie können globale Marken die Omnichannel-Kundenreise meistern?
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Große Unternehmen meistern die Omnichannel-Kundenreise, indem sie ein Digital-Asset-Management-System (DAM) als zentrale Informationsquelle nutzen. Diese zentrale Plattform ermöglicht es den Teams, die Lokalisierung, Anpassung und Bereitstellung visueller Inhalte über alle digitalen und physischen Kontaktpunkte hinweg gleichzeitig zu automatisieren. Durch die Abstimmung der Inhalte auf den Nutzerkontext in Echtzeit gewährleisten globale Marken ein nahtloses und einheitliches Kundenerlebnis.

Der nichtlineare Verlauf der modernen Customer Journey

Die moderne Customer Journey hat einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen. Jahrzehntelang nutzten Verbraucher für ihre Recherche und ihre Einkäufe nur eine begrenzte Auswahl an Kanälen. Traditionelle Kontaktpunkte wie Printmedien, Direktwerbung und das Fernsehen prägten das Kundenerlebnis.

Heute ist die Anzahl der verfügbaren Kanäle deutlich gestiegen, und die Art und Weise, wie diese miteinander interagieren, hat sich grundlegend verändert. Moderne Customer Journeys sind komplex und kundenorientiert. Globale Marken müssen heute durchschnittlich sechs Kanäle auf verschiedenen Geräten verwalten, um eine einzelne Person zu erreichen.

Entdecken Sie unsere Infografik zur Entwicklung der Customer Journey und erfahren Sie, wie sich diese Dynamiken verändert haben. Um ihre Marktführerschaft zu sichern, müssen große Unternehmen herausfinden, wie sie die Omnichannel-Customer Journey mithilfe eines DAM meistern können, um ein herausragendes Kundenerlebnis zu bieten, Kundenbindung zu schaffen und den Umsatz zu steigern.

Praktischer Tipp: Überprüfen Sie Ihre aktuellen Kontaktpunkte, um festzustellen, wo Silos eine einheitliche Markenerzählung verhindern.

Von Single zu Omni: Die Entwicklung im Überblick

Die digitale Transformation hat dazu geführt, dass sich Marketingstrategien von linearen Abläufen hin zu vernetzten Ökosystemen entwickelt haben. Das Verständnis des Unterschieds zwischen diesen Interaktionsmodellen ist für Führungskräfte in der Konsumgüterindustrie und im Einzelhandel, die ihre Geschäftstätigkeit ausweiten müssen, von entscheidender Bedeutung.

Ein-Kanal: Das traditionelle Modell

Der Ein-Kanal-Ansatz entspricht dem traditionellen Einzelhandelsumfeld. Er stützt sich auf einen einzigen Kontaktpunkt, wie beispielsweise ein Ladengeschäft oder einen Katalog. Dieses Modell ist zwar unternehmensorientiert und einfach zu verwalten, bietet jedoch nicht die Personalisierung, die moderne Verbraucher erwarten.

Dies kann sinnvoll sein, wenn die finanziellen und personellen Ressourcen begrenzt sind. Oft führt dies jedoch dazu, dass Verkaufschancen verpasst werden und wichtige Daten zum Kundenverhalten nicht erfasst werden.

Multi-Channel: Reichweite vergrößern

Die Multi-Channel-Strategie folgt dem Grundsatz, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Sie ermöglicht es großen Unternehmen, Kunden über verschiedene Kanäle wie einen Online-Shop, Werbung in sozialen Medien und physische Standorte zu erreichen.

Die größte Herausforderung besteht hier in der Fragmentierung. Kanäle arbeiten oft unabhängig voneinander, was die Zuordnung von Inhalten erschwert. Eine DAM-Lösung unterstützt diese Bemühungen, indem sie eine zentrale Drehscheibe für alle Inhalte bereitstellt, um Markensicherheit und Kohärenz zu gewährleisten.

Cross-Channel: Die Kundenerfahrung vernetzen

Cross-Channel-Marketing verbindet verschiedene Plattformen miteinander, um ein nahtloseres Kundenerlebnis zu bieten. Ein Kunde könnte ein Produkt auf TikTok entdecken, einen Gutscheincode per E-Mail erhalten und den Artikel dann im Laden abholen.

Dieser „phygitale“ Ansatz ermöglicht es Marken, komplexere Daten zu erheben. Dieses Maß an Integration lässt sich erreichen, wenn Sie die richtigen Tools zur Datenerhebung einsetzen, wie beispielsweise die Marketinglösungen von Wedia.

Omnichannel: Der einheitliche Standard

Omnichannel stellt den Gipfel moderner Kundenbindung dar. Es stellt den Kunden in den Mittelpunkt eines nahtlosen, interaktiven und vernetzten Erlebnisses. Es berücksichtigt die Allgegenwärtigkeit, beispielsweise wenn ein Kunde sein Smartphone nutzt, um Bewertungen zu vergleichen, während er in einem Laden im Gang steht.

Praktischer Tipp: Stellen Sie den Übergang von Multi-Channel zu Omnichannel sicher, indem Sie dafür sorgen, dass Daten aus einem Kontaktpunkt unmittelbar in das Erlebnis am nächsten Kontaktpunkt einfließen.

Content-Skalierung als Motor für den Omnichannel-Erfolg

Die Verwaltung von Inhalten in großem Umfang ist die größte Herausforderung bei einer Omnichannel-Strategie. Jedes Asset muss für verschiedene globale Märkte kontextualisiert, angepasst und personalisiert werden, wobei strenge Markenrichtlinien einzuhalten sind.

Globale Marken benötigen leistungsstarke Tools, um diese Komplexität zu bewältigen. Das Modul „Media Delivery and Digital Experience“ von Wedia hilft Ihnen dabei, diese Herausforderungen zu meistern, indem es die Leistung Ihrer bestehenden Kanäle analysiert. So können Sie das Kundenengagement und die Verkaufszahlen genau verfolgen und Ihre Strategie in Echtzeit anpassen.

Durch die optimale Nutzung sowohl Ihrer Online- als auch Ihrer Offline-Kanäle können Sie erstklassige phygitale Einkaufserlebnisse bieten. Das Modul „Media Delivery and Digital Experience“ von Wedia ist die ideale Ergänzung zu Ihrer DAM-Lösung und lässt sich ganz einfach in Ihren bestehenden MarTech-Stack integrieren.

Wedia, ein SaaS-Softwareunternehmen, stellt die Infrastruktur bereit, die multinationale Unternehmen benötigen, um diese wirkungsvollen Customer Journeys in großem Maßstab umzusetzen.

Praktischer Tipp: Nutzen Sie KI-gestützte Lokalisierung, um Ihre wichtigsten Inhalte automatisch an regionale Märkte anzupassen, ohne den manuellen Aufwand für das Design zu erhöhen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Beim Omnichannel-Marketing steht der Einzelne im Mittelpunkt eines interaktiven, allgegenwärtigen Markenerlebnisses.
  • Digital-Asset-Management-Systeme sind der entscheidende Motor für die weltweite Skalierung lokalisierter Inhalte.
  • Phygitale Erlebnisse schließen durch Echtzeit-Vernetzung die Lücke zwischen dem stationären Handel und der digitalen Welt.
  • Mithilfe datengestützter Content-Bewertung können Marken die Performance ihrer Inhalte über alle aktiven Vertriebskanäle hinweg optimieren.
  • Einheitlichkeit über alle Kontaktpunkte hinweg ist unerlässlich, um die Markenintegrität auf einer nichtlinearen Customer Journey zu wahren.

Häufig gestellte Fragen

F: Was ist der Unterschied zwischen Multichannel- und Omnichannel-Marketing?A: Beim Multichannel-Marketing werden mehrere unabhängige Kanäle genutzt, um Kunden zu erreichen, während beim Omnichannel-Marketing diese Kanäle zu einem einzigen, nahtlosen Erlebnis integriert werden. In einem Omnichannel-Modell ist die Customer Journey vernetzt, sodass eine Aktion auf einem Gerät die Interaktion auf einem anderen Gerät beeinflusst.

F: Wie unterstützt ein DAM eine Omnichannel-Strategie?A: Ein DAM dient als zentrale Informationsquelle für alle digitalen Assets und stellt sicher, dass nur freigegebene und aktuelle Versionen verwendet werden. Es automatisiert die Anpassung von Assets an verschiedene Formate und Regionen, was für die Wahrung der Konsistenz über Hunderte von Kontaktpunkten hinweg unerlässlich ist.

F: Warum wird die Customer Journey im Jahr 2026 immer komplexer?A: Die zunehmende Verbreitung von KI-Assistenten, Spatial Computing und Social Commerce hat zu einer größeren Anzahl nicht-linearer Berührungspunkte geführt. Verbraucher erwarten heute von Marken, dass diese ihre Präferenzen sofort erkennen, unabhängig davon, welchen Kanal oder welches Gerät sie nutzen.

F: Was sind phygitale Einkaufserlebnisse?A: Phygitale Erlebnisse verbinden physische Einzelhandelsumgebungen mit digitalen Funktionen. Beispiele hierfür sind der Einsatz von Augmented Reality (AR) im Laden, um Produktdetails anzuzeigen, oder die Nutzung einer mobilen App, um beim Stöbern in den Regalen personalisierte Angebote auszulösen.

F: Wie können große Unternehmen weltweit für eine einheitliche Markenpräsenz sorgen?A: Globale Unternehmen nutzen anpassbare DAM-Plattformen, um zentrale Markenelemente festzulegen und es den lokalen Teams gleichzeitig zu ermöglichen, bestimmte Texte und Bilder anzupassen. Dieser „glokale“ Ansatz gewährleistet die Markenintegrität und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Marke im lokalen kulturellen Kontext relevant bleibt.

F: Welche Rolle spielt KI in der modernen Customer Journey?A: KI ermöglicht eine hyper-personalisierte Ansprache, indem sie riesige Datensätze analysiert, um die richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen. Außerdem automatisiert sie mühsame Aufgaben wie das Versorgen von Metadaten und das Entfernen von Hintergründen, sodass sich Kreativteams auf die Strategie konzentrieren können.

F: Kann ein DAM dabei helfen, den Marketing-ROI zu messen?A: Ja, moderne DAM-Systeme verfügen über Funktionen zur Bewertung und Nachverfolgung von Inhalten. Diese Tools zeigen auf, welche Assets das größte Engagement und die meisten Konversionen erzielen, sodass Führungskräfte datengestützte Investitionsentscheidungen treffen können.

F: Ist ein Ein-Kanal-Ansatz für große Marken noch sinnvoll? A: Im Allgemeinen nein. Ein-Kanal-Modelle sind zwar einfacher, können aber die Erwartungen des modernen Verbrauchers nicht erfüllen. Große Unternehmen benötigen eine Präsenz über mehrere miteinander vernetzte Kanäle hinweg, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Marktanteile zu gewinnen.

Fazit

Die Entwicklung vom Single-Channel- zum Omnichannel-Marketing erfordert einen strategischen Wandel hin zu einer zentralisierten Content-Verwaltung und einer KI-gestützten Lokalisierung. Durch den Einsatz eines DAM als zentrale Datenquelle können globale Marken personalisierte, konsistente und leistungsstarke Customer Journeys über alle Kontaktpunkte hinweg bieten.

Aufruf zum Handeln

Erfahren Sie, wie Wedia globale Marken dabei unterstützt, die Herausforderungen der Skalierung von Inhalten und der Omnichannel-Bereitstellung zu meistern. Vereinbaren Sie eine individuelle strategische Beratung.

Infografik Omnichannel-Kundenreise

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